Dienstag
Mrz072006
FAZ-Artikel über Business Blogging
07.Mrz.2006 | 11:32
Gerade stolpere ich bei meinem pr-bloggenden Namensvetter aus Frankfurt über einen Artikel aus der letzten Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Unter dem Titel "Weblogs - Hier schreibt sogar der Vorstandschef" geht es dort um Business Blogging. Insgesamt ganz interessant. Aber während ich so lese, stelle ich etwas erstaunt fest, dass da Zitate von mir drin sind!? Stimmt, ich hatte ja letzte Woche mit Judith Lembke, der Autorin des Artikels, telefoniert.
Und was hab ich dabei so erzählt ?
Seltsamerweise geht kaum ein Unternehmen davon aus, dass ihre Kunden etwas positives über sie zu sagen haben. Das Vertrauen in die eigenen Produkte & Services ist sehr oft erstaunlich gering. Selbst dann, wenn es dafür eigentlich keinen Grund gibt. Kunden um ehrliches Feedback bitten, z.B. über deren Weblogs? Für viele ein unverantwortliches Risiko! Könnte ja schliesslich auch was negatives zurückkommen und das kann in der Tat passieren. Aber wer davor wirklich Angst hat, sollte konsquenterweise jede Pressearbeit umgehend einstellen! Denn viel kleiner ist das Risiko da nicht.
Ganz im Gegenteil. Nach meiner Erfahrung ist es viel wahrscheinlicher, dass ein Blogger etwas freundliches über ein Produkt schreibt, als ein Journalist. Denn irgendwo muss sich jeder Journalist für ein positives Urteil rechtfertigen. War das wirklich neutral? Hat dafür nicht jemand bezahlt? Schreibt er dagegen einen schönen Verriss, ist für jeden die "Objektivität" offensichtlich.
Der normaleBlogger Kunde hat dieses Problem nicht, er sagt einfach nur seine rein subjektive Meinung - positiv oder negativ...
Ach ja, noch was: Die Presse kann man nicht beeinflussen? Das hab ich wirklich gesagt?? Hmm. Naja, steht in der Zeitung. Muss also stimmen... ;-)
Und was hab ich dabei so erzählt ?
„Die wirtschaftliche Nutzung von Blogs ist nur sinnvoll, wenn man offen kommuniziert und auf den Kunden eingeht”, sagt Björn Ognibeni, der Blogging-Konzepte für Wirtschaftsunternehmen entwickelt.Das ist in der Tat eine Standardfrage, die ich immer wieder von Kunden gestellt bekomme: "Wie stellen wir denn sicher, dass Blogger nur positiv über uns schreiben?" Meine Standardantwort darauf lautet: "...genauso wie bei klassischen Medien! Die garantieren Ihnen sicher auch eine positive Berichterstattung, oder?"
Doch genau vor diesem Kontrollverlust hätten viele Unternehmen Angst: „Ich erkläre ihnen dann immer, daß Blogs funktionieren wie die Presse - die kann man auch nicht beeinflussen”, sagt Ognibeni.
Seltsamerweise geht kaum ein Unternehmen davon aus, dass ihre Kunden etwas positives über sie zu sagen haben. Das Vertrauen in die eigenen Produkte & Services ist sehr oft erstaunlich gering. Selbst dann, wenn es dafür eigentlich keinen Grund gibt. Kunden um ehrliches Feedback bitten, z.B. über deren Weblogs? Für viele ein unverantwortliches Risiko! Könnte ja schliesslich auch was negatives zurückkommen und das kann in der Tat passieren. Aber wer davor wirklich Angst hat, sollte konsquenterweise jede Pressearbeit umgehend einstellen! Denn viel kleiner ist das Risiko da nicht.
Ganz im Gegenteil. Nach meiner Erfahrung ist es viel wahrscheinlicher, dass ein Blogger etwas freundliches über ein Produkt schreibt, als ein Journalist. Denn irgendwo muss sich jeder Journalist für ein positives Urteil rechtfertigen. War das wirklich neutral? Hat dafür nicht jemand bezahlt? Schreibt er dagegen einen schönen Verriss, ist für jeden die "Objektivität" offensichtlich.
Der normale
Ach ja, noch was: Die Presse kann man nicht beeinflussen? Das hab ich wirklich gesagt?? Hmm. Naja, steht in der Zeitung. Muss also stimmen... ;-)






Reader Comments (1)
The Value of Amateur Customer Reviews
Digital Lifestyle Day has two articles (both free; in German) from Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) and Frankfurter Allgemeine (FAZ) about blogging, which refer to the Blue Hour at Edelman (Hamburg) with David Weinberger and Heiko Heb...