One for the weekend

Well, a pretty hectic week comes finally to an end. But there is one thing I would like to share with you before the weekend starts. I just found it over at the revitalized blog of my good old buddy Oli. Not sure what it is, but it is hilarious!! Just click each ad, one after the other and then you see:
  1. A print ad from BMW
  2. Audi's response
  3. Subaru's twist
  4. And last, Bentley's CEO jumps in...
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Ein Kilo Blog? Gern! Geschnitten oder am Stück?

Blogs, Buzz & Podcasts liegen voll im Trend. Inzwischen hat fast jeder davon gehört. Und viele haben das Gefühl was zu verpassen, wenn sie nicht irgendwie auf einen der Züge aufspringen. Aber so, dass es zur Marke passt. Also nicht zu extrem. Und bitte sauber geplant und kontrolliert. Die Folge sind Gespräche wie dieses hier - minutiös mitprotokolliert von den Kollegen drüben bei trnd:
“Guten Tag!” “Tag!” “Sie wünschen?” “Eine virale Kampagne, bitte!” “Für´s Produkt oder die Marke?” “Naja, sollte so von beiden was sein. Ne gute Mischung vielleicht. Was ham Sie denn so da?” “Alles, was Sie wünschen. Diese WOM-Kampagne ist heute erst reingekommen.” “WOM? Wie funktioniert denn das?” “Naja, Sie treten quasi in Dialog mit Ihren Kunden und Interessenten.” “Nee, nee. Dialogmarketing ham wir schon (lacht). Newsletter und Kundenmagazin und so Zeug. Wir brauchen was neues. Ham Sie nix Virales?”
Klar, haben sie. Sogar etwas, was zur Marke passt! Weiter geht es im trndblog... Ich glaube übrigens, der hat hier auch schon angerufen.
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Post von der Pastbank

Gerade kam eine wichtige eMail von der Pastbank rein:
Betreff: Die Bestatigung der Daten Von: PostBankAccount Police@pastbank.com An: Info Datum: 03.08.05 15:09:22 Sehr gehrte Kunde, In der letzten Zeit sind die Betrügereien mit den Bankkonten von unsere Klienten öfters zustande gekommen. Im Zusammenhang damit sind wir gezwungen worden nachträglich eine zusätzliche Autosation von den Kontoihabern durchzuführen. Die Sicherheitsabteilung von der Postbank traf die Entscheidung, ein neues Datenschutzsystem einzusetzen. Dazu wurden von unseren Fachleuten sowohl die Protokolle der Informationsübertragung, als auch die Art und Weise der Kodierungt der übertragenen Daten neu machen. Im Verbindung damit, bitten wir Sie, eine spezielle Form der zusätzlichen Autosation auszufüllen. Diese Sicherheitsmaßregeln wurden nur zum Schutz der Interessenten von unseren Kunden eingesetzt. Danke für die Zusammenarbeitarbeit, Administration der Postbank
Von der Mail ging es direkt per Klick auf Pastbank.com. Dort hätte ich beinahe Bankverbindung, PIN und TAN eingegeben, wenn mir nicht rechtzeitig noch etwas aufgefallen wäre: ich habe gar kein Konto bei der PastPostbank !? Mal Spass beiseite: das war mein erster bewusster Kontakt mit einer deutschsprachigen Phising-Mail. Interessant. Aber fällt auf so was wirklich jemand rein ? Sollte man als potenziell Betrogener nicht vielmehr darauf bestehen, dass mindestens ein Ganove in der Truppe über halbwegs ausreichende Sprachkenntnisse verfügt ??
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"Die Hohe Kunst des Pitchens" oder "Old Habits Die Hard"

Ich bin mir nicht sicher. Aber soweit ich weiss, ist Herr A. Senior Brand Manager bei einem renommierten Unternehmen aus dem Bereich FMCG. Und der greift eines schönen Tages zum Telefon...
"Malermeisterbetrieb Steppmüller? "
"Guten Tag, hier A. Ich beabsichtige meine Wohnung anstreichen zu lassen. Ich möchte Sie zu einem Pitch einladen. Wann können Sie kommen?" "Pisch? Sie meinen Kostenvoranschlag!?" "Nein... Pitch mit "t "ohne "s" in der Mitte. Da streichen Sie vorab kostenlos einen Teil der Wohnung, um Ihre Kompetenz in Sachen Altweiß unter Beweis zu stellen." "Also... Sie wollen, dass ich Ihnen ein Zimmer streiche? Umsonst?? Damit Sie beurteilen können, ob ich anstreichen kann? Hören Sie mal, ich bin eingetragener Meister, ich streiche seit 20 Jahren..." "Ja, deswegen habe ich mich auch entschieden, Sie zum Pitch einzuladen. Sie haben einen super Ruf in der Branche. Wissen Sie, mir - und vor allem meiner Partnerin - liegt die Qualität am Herzen. Außerdem möchten wir wissen, wie es so um Ihre Kreativität bestellt ist." "Wie Kreativität? Soll ich die Wohnung nun weiß streichen oder was?"
"Na ja, Sie wissen schon, Ihr Strich und so. Der persönliche Stil..."


"Das wird mit der Rolle gemacht. Inne Farbe rein, übers Abtropfgitter und auffe Tapete. Abrollen, Zack, Fertig! Das mach ich nun so seit 20 Jahren. Wie mein Vater davor und davor mein Großvater." "Das weiß ich auch zu schätzen. Ich beobachte die Entwicklung Ihres Unternehmens schon lange und kenne viele Ihrer exzellenten Arbeiten" "Dann wissen Sie doch, wie wir arbeiten" "Ja und nein. Wissen Sie, jedes Zimmer ist anders, hat individuelle Bedürfnisse. Sie müssen wissen, dass ich mir seit 41 Jahren Wände anschaue. Glauben Sie mir, Ich weiß inzwischen genau, wann mir eine Wand gefällt und wann nicht. Das muss schon alles passen." "Was muss passen? Die Farbe? Die bestimmen Sie doch?" "Ja, ja, ja... aber wir müssen uns ja auch etwas beschnuppern, prüfen, wie die Zusammenarbeit so läuft. Das muss ich schon in meiner eigenen Wohnung sehen." "Wie jetzt Zusammenarbeit? Ich komme mit dem Gesellen und male die Wohnung, Sie schreiben einen Scheck. Fertig is." "Da lassen Sie aber eine Menge aus. Ich erwarte einen Zwischencheck um die Richtung festzulegen. Dann müssen meine Bekannten und Freunde den fertigen Anstrich sehen. Kann sein, dass Sie dann noch mal ran müssen." "Verstehe ich das richtig? Sie sagen ich soll altweiß malen, und wenn ich fertig bin, sagt Ihr Freund, rot wäre besser, so dass ich gratis noch mal alles in rot streichen darf ...?" "Jetzt verstehen wir uns. Außerdem ist meine Partnerin sehr eigen. Wenn Sie für uns arbeiten, müssten Sie sich verpflichten für ein Jahr keine Wohnung in Eppendorf und vor allem keine in altweiß zu streichen. Wir hätten da schon gern etwas Exklusivität." Klick... tut-tut-tut-tut "Hallo...?"

Tja, das war wohl nix. Aber wieso bloss, fragt sich da Herr A. Sonst klappt sowas doch immer ohne Probleme...
(Werk eines unbekannten Autors, via eMail)
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