Hallo T-Mobile, liebe Telekom: es reicht!!!

Als ich 2001 als Kunde Nr. 12 bei Hansenet meinen Telekom-Anschluss kündigen konnte, war ich alles andere als unglücklich. Kein T-Punkt mehr, kein Magenta, kein Ärger mehr über Ex-Beamte, die einen Anträge ausfüllen liessen. Alles Dinge der Vergangenheit. War irgendwie ein schönes Gefühl. Doch dann kam das iPhone und aus irgendeinem Grund, der sich mir bis heute nicht erschliessen will, wollte Steve, dass ich wieder zurück zum T gehe. Nach einem Jahr zögern, machte ich dann brav, was von einem Apple Fanboy erwartet wird. Seit dem kommen sie wieder - die Rechnungen auf Umweltschutzpapier der ersten Generation. Gewollt habe ich es nicht, aber irgendwie hat man sich damit abgefunden und zahlt... mehr als das doppelte, verglichen mit vorher... egal... BIS GESTERN... Da konnte man bei fscklog.com lesen, dass die Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland offensichtlich der Meinung ist, die eigenen Kunden würden wirklich jeden Mist bereitwillig mitmachen. Kann sein, dass sie Recht haben. Aber ich bin mir nicht sicher. Vielleicht gibt es doch eine Grenze? Vielleicht kann man heutzutage nicht mehr einfach so mit seinen Kunden umgehen, ohne dass es Konsequenzen hat? Um das rauszufinden, habe ich auf Facebook eine kleine Gruppe zu dem Thema gestartet:
T-Mobile ist nie für übertriebene Kundenorientierung oder extrem günstige Preise bekannt gewesen. Aber wer ein iPhone ohne größere technische Probleme und mit voller Funktionalität haben will, hat halt keine Wahl. Der muss sich die überteuerten Angebote der Telekom schön reden und lernen damit zu leben. Eine ganze Weile ging das auch irgendwie. Zwar wurden die Verträge nach und nach immer kundenunfreundlicher, aber was soll's. Die depperten Apple-Kunden lassen ja alles mit sich machen. Nur irgendwann ist mal gut. Aktuelles Ärgernis: Tethering - die Nutzung der Handy Onlineverbindung mit externen Geräten wie Laptops - möchte sich T-Mobile von seinen iPhone-Kunden gern extra bezahlen lassen, obwohl die meisten bereits jeden Monat viel Geld für eine volumenmäßig begrenzte Pseudo-Internet-Flatrate abgeknöpft bekommen: http://www.fscklog.com/2009/09/t-mobile-kein-iphone-tethering-für-kunden-mit-complete-verträgen-der-1-generation.html Etwas richtig cleveres hat sich T-Mobile für die Kunden ausgedacht, die noch einen iPhone-Vertrag der ersten Generation haben. Der ist nämlich deutlich kundenfreundlicher und lässt eigentlich Dinge wie Tethering oder sogar die Nutzung von UMTS-Sticks zu. Da die Abzocke mit den doppelten Onlinegebühren aufgrund der Vertragsgestaltung hier anscheinend nicht so einfach möglich ist, wird diesen Kunden das Tethering kurzerhand komplett gesperrt oder wie T-Mobile sagt "nicht angeboten". Wer so einen Vertrag hat kann mit fast jedem beliebigen Handy jederzeit und überall online gehen - nur nicht mit dem, wegen dem er eventuell erst zu T-Mobile gewechselt ist. Mit diesem Wahnsinn will die Telekom ihre Altkunden zwingen freiwillig neue Verträge zu akzeptieren, in denen Tethering explizit verboten ist, um ihnen das dann nach Buchung der Zusatzoption "Modemnutzung" juristisch einwandfrei extra berechnen zu können...!? Der Ansatz ist in der Konsequenz seiner Dreistigkeit irgendwie genial, aber trotzdem: #EsReicht Rechtlich ist das alles vermutlich nicht anfechtbar. Aber macht es wirklich Sinn, die eigenen Kunden mit Spitzfindigkeiten wie dem subtilen Unterschied zwischen Handy- und Daten-Flatrate zu verärgern? Kann man als Unternehmen in Zeiten, wo Konsumenten vernetzt sind und online Millionen ihren Ärger mitteilen können, wirklich noch gegen die eigenen Kunden erfolgreich sein? Das zu diskutieren soll Sinn und Zweck dieser kleinen Facebook-Gruppe sein. Wer dazu eine Meinung hat, kann sie hier los werden. Und wer weiss, vielleicht können wir ja gemeinsam die Telekom überzeugen, dass zufriedene Kunden immer noch die beste Basis für fette Gewinne und schöne Aktienkurse sind...
Los ging es vor etwa 9 Stunden. Inzwischen sind es schon 175 Mitglieder! Keine Ahnung, ob das was bewirkt. Aber man kann es ja mal versuchen, oder? Falls Sie den Ärger über T-Mobile nachvollziehen können und die Sache unterstützen wollen, dann klicken Sie doch einfach kurz auf den folgenden Link: http://bit.ly/tmobile-esreicht
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Die Telekom macht Ernst mit besserem Service!

Hatte gerade einen sehr skurrilen Anruf von einem Mitarbeiter der Telekom / T-Mobile. Und zwar ginge es darum, dass man den Service für die Kunden verbessern möchte. Fein, da helfe ich gern, wo ich kann! Der Grund seines Anrufes: die Telekom möchte mir zukünftig Serviceinformationen auch per Email zukommen lassen und hätte dafür gern mein Einverständnis! Hmm Serviceinformationen? Vielleicht von Partnern? aka Werbung? Nein, nein - keine Werbung... Nur wichtige Serviceinformationen... und nur 2-3 mal im Jahr... naja, vielleicht auch 4 mal... höchstens... Okay, warum nicht. Dann wurde mein Einverständnis noch akustisch aufgezeichnet - der Ordnung halber. Und schon war der Herr von Telekom zufrieden. Kurze Frage noch von mir zum Abschied: Was für eine Email-Adresse haben Sie denn von mir? Antwort: Ähh, keine! Soll ich ihnen eine geben? Nein, danke. Mir ging es nur um das Einverständnis. Ach so, na dann... gut, dass wir gesprochen haben...!?
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Die Neue Telekom auf dem holprigen Weg zum Serviceweltmeister

Jahrelang habe ich bewusst einen grossen Bogen um die Firma mit dem T im Namen gemacht. Als ich damals vor über 7 Jahren mit meinem Festanschluss zu Hansenet / Alice wechselte, stellte sich so wohligwarmes Gefühl von Freiheit ein, dass ich mir schwor, nie wieder darauf verzichten zu wollen. Doch vor zwei Wochen wurde dieser Schwur auf eine harte Probe gestellt. Ich wollte ein iPhone und das möglichst schnell. Alles lief auf die Frage hinaus, wen ich mehr hasse: mein Nokia E61i oder die Telekom. Dank Nokia fiel mir die Entscheidung dann doch unerwartet leicht und so unterzeichnete ich bei Kaffee & Kuchen mit zittriger Hand am 11. Juli 2008 einen T-Mobile Complete XL Vertrag... Laufzeit 2 Jahre... Kosten 2136,- Euro... mindestens... Aber was soll's, dachte ich mir. So schlimm wird es schon nicht werden. Schliesslich hat sich bei der Telekom viel getan. Inzwischen gibt es die Neue Telekom (mit grossem N!). Und die will "SERVICEWELTMEISTER" werden! Sagt zumindest der Neue Chef vom T Rene Obermann in etwas, was man dort vielleicht für so was wie ein Weblog hält...!? Schön, wenn man sich im Leben Ziele setzt. Aber wie langfristig Herr Obermann hier denkt, bekam ich gleich bei der Vertragsunterzeichnung zu spüren: mein aktueller Vertrag bei E-Plus/BASE endet am 31. Juli. Also nahm ich an, dass ich zusammen mit dem iPhone einfach eine temporäre Nummer von T-Mobile bekommen würde, die nach Ende des früheren Vertrags auf meine dann freie alte Nummer umgestellt wird. Beim Wechsel zu E-Plus war das einfach und flexibel möglich. Und bei T-Mobile? Klare Antwort vom Mitarbeiter der rosa Ex-Behörde: "Das geht technisch nicht!" Wieso nicht? "Keine Ahnung. Ist halt so!" Willkommen bei der Telekom. Egal, dachte ich mir, dann liegt das iPhone halt zwei Wochen auf dem Schreibtisch... Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freunde... Aber nix da: "Das iPhone kriegen Sie jetzt aber nicht mit!" Bitte? Sind doch noch welche da, oder? "Schon, aber wir geben ihnen das erst, wenn der Vertrag startet." Wie jetzt? "Sie müssen halt am 30. Juli wieder hier im Laden erscheinen, dann kriegen sie ihr iPhone. Vorher nicht. Basta." Wieso nicht? "Keine Ahnung. Ist halt so!" Und so verliess ich etwas fassungslos den T-Punkt - mit Vertrag, aber ohne iPhone...!? Statt flexibel auf Kundenwünsche einzugehen, benimmt sich der Serviceweltmeister in spe immer noch so, als würden die Kunden Anträge statt Aufträge ausfüllen. Jetzt bin ich sehr gespannt, was am 30. Juli passiert. Schliesslich wurde mir hoch und heilig versprochen, dass an dem Tag ein iPhone auf mich warten würde. Ganz sicher. Grosses Indianerehrenwort. Und darauf wird man sich doch wohl verlassen können, oder? Schliesslich wird die Telekom nicht die höheren Kosten für einen iPhone-Vertrag kassieren, ohne Telefone da zu haben - schon gar nicht, wenn bei Vertragsabschluss genug Geräte vorhanden waren... Nein, nein... da vertraue ich mal voll auf die "Neue Telekom" und gehe fest davon aus, dass der untenstehende Screenshot nur ein plumpe Fälschung vom Original ist...
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Telekoms T-Home nur was für Füchse ?

Ganz schön was los im deutschen DSL-Markt: da verliert Arcor Ami an Alice, gleichzeitig verdirbt es sich Alice wiederum mit Erik. Und auch ich komme ein wenig ins Grübeln. Ich bin schon so lange Alice-Kunde, dass ich mich noch daran erinnern kann, dass Alice in einem früherem Leben mal eine Maus war. Hansenets Speed Komplett bekam ich 2001 als zwölfter Kunde installiert und auch wenn ich mich ebenfalls schon öfter darüber geärgert habe, dass die früher kostenlose 0800-Hotline inzwischen 14 Cent/Minute kostet, bin ich seitdem eigentlich ganz zufrieden... eigentlich... Denn seit ein paar Tagen überlege ich auch zu wechseln. Wohin? Man mag es kaum glauben, aber zu (wie heisst das gerade genau?) T-Online, T-DSL und/oder T-Home? Zur guten, alten Telekom halt... Als ich das letzte Mal über einen solchen Schritt nachdachte, hatte mich kurz davor der Mut verlassen. Doch nun kostet das "T-Home Call & Surf Comfort Plus" Paket genau so viel, wie Alice Complete, beinhaltet auch die gleiche Voice & DSL Flatrate - aber ein Goodie ist noch zusätzlich mit drin, über das sich mein iPod Touch sehr freuen würde: eine Flatrate für alle Hotspots der Telekom! Das klingt dann doch recht verlockend. Nur reicht das aus, damit man wieder zum Ex-Monopolisten wechselt? Um das rauszufinden, war ich gestern auf der Homepage von T-Home und stellte erstaunt fest, dass T-Home.com und T-Home.de zwei vollkommen unterschiedliche Seiten sind!? Die Infos zu den DSL-Produkten gibt es ausschliesslich auf T-Home.de - einer etwas unübersichtlich geratenen Website, voller kryptischer URLs, gehalten in einem zusammen gestöpselten Rumpelkammer - Design. Ein so liebloser Webauftritt für eine so prominente Marke im Jahr 2008 überrascht. Ausserdem lässt die Site viele Fragen offen. Genauer gesagt findet man die Antworten nicht, wenn man keine Lust hat, sich mit dem Tarifberater oder monströsen Übersichtsseiten rumzuärgern. Aber was soll's - es gibt ja schliesslich noch die Hotline. Genau dort habe ich gerade angerufen. Eine nette ältere Dame mühte sich redlich alle Fragen zu beantworten: z.B. zum Thema Bereitstellungsgebühr! Die wird Ihnen erlassen... für den DSL-Anschluss. Prima! Ach so, sie sind zur Zeit kein Telekom-Kunde? Dann müssen Sie doch eine Bereitstellungsgebühr zahlen... für den Telefonanschluss! Bitte? Dafür, dass ich Kunde bei Ihnen werde, soll ich was zahlen? Woanders bekomme ich erstmal kräftig Freimonate zur Begrüßung. Warum nicht bei der Telekom? Woher soll ich das wissen... ich arbeite nicht bei der Telekom...!? So stiessen wir schnell an Grenzen und verliehen dann gemeinsam unserer Verwunderung Ausdruck, ob des bunten Tarif-Dschungels, den die Telekom da hat entstehen lassen. Die Call Center Mitarbeiterin zum Abschied: "Ja, da muss man sich als Kunde schon ganz schön reinfuchsen, um das alles zu verstehen." Recht hat sie, aber will ich das? Ehrlich gesagt, ich will es nicht. Aber so schnell gebe ich nicht auf. In den nächsten Tagen schaue ich deshalb mal in einem T-Punkt vorbei. Die müssten ja alle Fragen beantworten können. Vor allem würde ich gern wissen, was das mit den zwei Jahren Vertragslaufzeit soll - wer sowas macht, kann nicht sehr überzeugt sein von der Anziehungskraft der eigenen Produkte, oder? Und muss ich wirklich etwas dafür zahlen, damit ich diesen Zwei-Jahresvertrag abschliessen und wieder Telekom-Kunde werden darf? Falls ja, bin ich schon sehr auf die Erklärung gespannt, warum man das tun sollte. Schauen wir mal... Ach ja, wo wir gerade dabei sind: hat hier jemand Erfahrungen mit T-DSL / T-Online / T-Home? Was für welche? Ist es eine gute Idee zu wechseln oder sollte ich besser Alice die Treue halten?
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