Heineken pranks just 1000 Football Fans, but gets Millions to talk about it

If you want to create a viral campaign, you first of all have to come up with something that is highly relevant to your target group. And if you want to have a really good campaign that something has to be able to function as a starting point for conversations around it. Here is a great case from Heineken for how to do this right:

Brilliant underlying idea and surely something any football fan AND their girlfriends are talking about with each other and their respective peers. Only caveat: let's hope they don't forget which brand was behind the whole thing. If you can ensure that you have a great viral campaign...

Btw, I haven't found a lot about this stunt online except this video and many blog posts about it. But nothing about the actual event or mentions in traditional media. So maybe the campaign is just the video above? Just a thought! ;-)

Zurück aus Paris oder Die Lufthansa & Social Media - ein kurzes Fazit

Inzwischen sind wir alle wieder wohlbehalten zurück in Hamburg - dank der Lufthansa. Allerdings auch dank der Lufthansa mit einem Umweg via München, über 2 Stunden Verspätung und sehr viel unschöner Hektik. Vom zweiten Tag der Konferenz hab ich ab 13 Uhr praktisch nix mehr mitbekommen und musste auch deutlich früher los, als geplant. Ausserdem bin ich sehr gespannt, was die zwei Telefonate mit der Lufthansa Hotline gekostet haben - rund 30 Minuten auf einer 0180-5 Nummer aus dem Ausland & mit dem Handy...!? Aber was soll's... C'est la vie...
 
Insgesamt scheint es mit dem Kundenservice via Social Media, Twitter & Co. bei der Lufthansa schon halbwegs zu klappen. Man liest in Frankfurt mit und reagiert.  Zumindest auf meinen Tweet - während Martin wohl immer noch auf eine Antwort wartet. Falls es jemanden interessiert: zwischen Anfrage und Reaktion vergingen etwa 3 Stunden. 
 
Wirklich helfen kann das LH-Twitterteam allerdings dann genau so viel oder so wenig wie die Hotline. Die Umbuchung auf den früheren Air France Flug wurde natürlich aus Kostengründen verweigert - auch wenn man das nicht so klar sagen wollte. Schade, denn beim ersten Anruf klang es so, als wenn es kein Problem wäre und ich hatte schon die Lobgesänge auf die Flexibilität der Lufthansa fürs Blog fertig, als ich beim zweiten Hotline-Anruf erfuhr, dass alles doch nicht so einfach war. Plötzlich sollte ich am Lufthansa-Schalter im Flughafen probieren eine Umbuchung zu erreichen, was dann ausser der erwähnten Hektik jedoch recht wenig gebracht hat. 
 
Eine Frage ist aber noch offen: wieso wurde der Flug denn nun überhaupt annulliert? Darüber erfährt der genervte Lufthansa-Kunde i.d.R. nichts. Angeblich soll es technische Gründe für die Stornierung gegeben haben. Aber soweit ich weiss, treten "technische" Probleme auch gern dann mal auf, wenn eine Maschine nicht ausreichend gebucht wurde und es deshalb kostengünstiger ist, die Passagiere einfach etwas länger über andere Routen reisen zu lassen. War das hier auch der Fall? Ich habe die Frage mal auf der Fanpage der Lufthansa bei Facebook gestellt. Bis auf ein kurzes Sorry, gab es bisher leider keine Antwort. Bin sehr gespannt, ob sich das noch ändert...
 
 
P.S.: Letztes Jahr war auf der Marketing 2.0 Conference auch Paula Berg anwesend, die den Social Media Bereich bei Southwest Airlines aufgebaut hat (hier zwei recht interessante Interviews mit ihr: bei Debbie Weil und Simpliflying.com). Von dem was man dort macht, sind deutsche Fluglinien meilenweit entfernt. Allerdings scheint mir die Lufthansa trotz allem hierzulande noch am weitesten zu sein.

Good Viral Advertising doesn't need sneaky, convoluted ideas!

The best viral advertising clips have a very simple, but solid underlying idea, are well produced (which doesn't refer to cost, it's more about having an eye for the detail) and most importantly (really!) communicate the USP of the product in a clear, concise and unambiguous way!
 
My all time favorite for a campaign that fits this profile is of course Blendtec's Will it Blend. But here is a more recent example from BMW. I don't care much about motorbikes, but after watching this clip, I totally get what this product is about. Do you?
 
Current view count: 1,144,975 - nice!

Why Apple doesn't need a Viral Hit on Youtube

Is Apple making a mistake by mostly ignoring all the social media channels (Facebook, Twitter, Youtube et.al.) everyone else is (at least) trying to leverage extensively these days? Michael Learmonth thinks so. In an AdAge.com article entitled "Why Apple's Oscar Ad Won't Go Viral" he writes:
Apple's approach is particularly striking given how much energy even the least tech-y major marketers spend to get web views on, say, their Super Bowl campaigns to squeeze additional return on their multimillion-dollar investments. (...)
"They have willfully abstained at a time when everyone else is hopping on this bandwagon," said Matt Cutler, VP at Visible Measures. Apple's enthusiastic user base can be reliably trusted to devour anything related to the company or CEO Steve Jobs. Apple never has to even ask. But given that enthusiastic support, Apple ads tend to underperform on the web (...)
The iPad ad in question currently has about 600K views on Youtube. Not that bad, but Michael is probably right: that's hardly a stunning viral success for a brand like Apple -  at least in terms of number of views. But is a high view count on Youtube really that important here? 
 
I think not, because Apple's products are so viral that they don't need their ads to be. It is a lot more interesting to see, how the "underleveraged" global community is transforming this thing into something much bigger without Apple getting involved. It's just a boring TV clip, right? But tons of people around the world keep analyzing it like it's some kind of Rosetta Stone 2.0. Here are just two examples:
Being able to create this kind of excitement/engagement is why Apple's marketing is brilliant. And I think they are not achieving that despite their ignorance of social media (and the calls for more openness), but because of it!

Here comes the New Dork

If Grasshopper.com wants to sell their "Virtual Phone System for Entrepreneurs" to social media start ups they probably have gotten themselves the perfect viral clip for that target group. Here it is: an anthem for Social Media Dorks performed by the Pantless Knights...
 
 
The Youtube counter currently stands at 305 views. But that should rise rather quickly...
 
 

Hallo T-Mobile, liebe Telekom: es reicht!!!

Als ich 2001 als Kunde Nr. 12 bei Hansenet meinen Telekom-Anschluss kündigen konnte, war ich alles andere als unglücklich. Kein T-Punkt mehr, kein Magenta, kein Ärger mehr über Ex-Beamte, die einen Anträge ausfüllen liessen. Alles Dinge der Vergangenheit. War irgendwie ein schönes Gefühl. Doch dann kam das iPhone und aus irgendeinem Grund, der sich mir bis heute nicht erschliessen will, wollte Steve, dass ich wieder zurück zum T gehe. Nach einem Jahr zögern, machte ich dann brav, was von einem Apple Fanboy erwartet wird. Seit dem kommen sie wieder - die Rechnungen auf Umweltschutzpapier der ersten Generation. Gewollt habe ich es nicht, aber irgendwie hat man sich damit abgefunden und zahlt... mehr als das doppelte, verglichen mit vorher... egal... BIS GESTERN... Da konnte man bei fscklog.com lesen, dass die Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland offensichtlich der Meinung ist, die eigenen Kunden würden wirklich jeden Mist bereitwillig mitmachen. Kann sein, dass sie Recht haben. Aber ich bin mir nicht sicher. Vielleicht gibt es doch eine Grenze? Vielleicht kann man heutzutage nicht mehr einfach so mit seinen Kunden umgehen, ohne dass es Konsequenzen hat? Um das rauszufinden, habe ich auf Facebook eine kleine Gruppe zu dem Thema gestartet:
T-Mobile ist nie für übertriebene Kundenorientierung oder extrem günstige Preise bekannt gewesen. Aber wer ein iPhone ohne größere technische Probleme und mit voller Funktionalität haben will, hat halt keine Wahl. Der muss sich die überteuerten Angebote der Telekom schön reden und lernen damit zu leben. Eine ganze Weile ging das auch irgendwie. Zwar wurden die Verträge nach und nach immer kundenunfreundlicher, aber was soll's. Die depperten Apple-Kunden lassen ja alles mit sich machen. Nur irgendwann ist mal gut. Aktuelles Ärgernis: Tethering - die Nutzung der Handy Onlineverbindung mit externen Geräten wie Laptops - möchte sich T-Mobile von seinen iPhone-Kunden gern extra bezahlen lassen, obwohl die meisten bereits jeden Monat viel Geld für eine volumenmäßig begrenzte Pseudo-Internet-Flatrate abgeknöpft bekommen: http://www.fscklog.com/2009/09/t-mobile-kein-iphone-tethering-für-kunden-mit-complete-verträgen-der-1-generation.html Etwas richtig cleveres hat sich T-Mobile für die Kunden ausgedacht, die noch einen iPhone-Vertrag der ersten Generation haben. Der ist nämlich deutlich kundenfreundlicher und lässt eigentlich Dinge wie Tethering oder sogar die Nutzung von UMTS-Sticks zu. Da die Abzocke mit den doppelten Onlinegebühren aufgrund der Vertragsgestaltung hier anscheinend nicht so einfach möglich ist, wird diesen Kunden das Tethering kurzerhand komplett gesperrt oder wie T-Mobile sagt "nicht angeboten". Wer so einen Vertrag hat kann mit fast jedem beliebigen Handy jederzeit und überall online gehen - nur nicht mit dem, wegen dem er eventuell erst zu T-Mobile gewechselt ist. Mit diesem Wahnsinn will die Telekom ihre Altkunden zwingen freiwillig neue Verträge zu akzeptieren, in denen Tethering explizit verboten ist, um ihnen das dann nach Buchung der Zusatzoption "Modemnutzung" juristisch einwandfrei extra berechnen zu können...!? Der Ansatz ist in der Konsequenz seiner Dreistigkeit irgendwie genial, aber trotzdem: #EsReicht Rechtlich ist das alles vermutlich nicht anfechtbar. Aber macht es wirklich Sinn, die eigenen Kunden mit Spitzfindigkeiten wie dem subtilen Unterschied zwischen Handy- und Daten-Flatrate zu verärgern? Kann man als Unternehmen in Zeiten, wo Konsumenten vernetzt sind und online Millionen ihren Ärger mitteilen können, wirklich noch gegen die eigenen Kunden erfolgreich sein? Das zu diskutieren soll Sinn und Zweck dieser kleinen Facebook-Gruppe sein. Wer dazu eine Meinung hat, kann sie hier los werden. Und wer weiss, vielleicht können wir ja gemeinsam die Telekom überzeugen, dass zufriedene Kunden immer noch die beste Basis für fette Gewinne und schöne Aktienkurse sind...
Los ging es vor etwa 9 Stunden. Inzwischen sind es schon 175 Mitglieder! Keine Ahnung, ob das was bewirkt. Aber man kann es ja mal versuchen, oder? Falls Sie den Ärger über T-Mobile nachvollziehen können und die Sache unterstützen wollen, dann klicken Sie doch einfach kurz auf den folgenden Link: http://bit.ly/tmobile-esreicht
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Die Telekom macht Ernst mit besserem Service!

Hatte gerade einen sehr skurrilen Anruf von einem Mitarbeiter der Telekom / T-Mobile. Und zwar ginge es darum, dass man den Service für die Kunden verbessern möchte. Fein, da helfe ich gern, wo ich kann! Der Grund seines Anrufes: die Telekom möchte mir zukünftig Serviceinformationen auch per Email zukommen lassen und hätte dafür gern mein Einverständnis! Hmm Serviceinformationen? Vielleicht von Partnern? aka Werbung? Nein, nein - keine Werbung... Nur wichtige Serviceinformationen... und nur 2-3 mal im Jahr... naja, vielleicht auch 4 mal... höchstens... Okay, warum nicht. Dann wurde mein Einverständnis noch akustisch aufgezeichnet - der Ordnung halber. Und schon war der Herr von Telekom zufrieden. Kurze Frage noch von mir zum Abschied: Was für eine Email-Adresse haben Sie denn von mir? Antwort: Ähh, keine! Soll ich ihnen eine geben? Nein, danke. Mir ging es nur um das Einverständnis. Ach so, na dann... gut, dass wir gesprochen haben...!?
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Is Belkin buying fake reviews on Amazon for 65 Cents each? (Updated)

Well, looks like this is a pretty busy weekend for folks over at the PR department of peripherals maker Belkin. At least, it should be. On Friday night, Arlen Parsa, the author of "The Daily Background" blog has put up a very interesting posting. According to him, Belkin is actively & publicly (!?) looking for people who are willing to post fake product reviews on Amazon using - nice irony here - Amazon's Mechanical Turk service:
That’s a request from somebody named Mike Bayard to review a product and “give [it] a 100% rating (as high as possible).” It doesn’t matter if the reviewer doesn’t own the product or has never tried it– the requester has helpfully written, “Write as if you own the product and are using it.” It even goes a step further, asking the Mechanical Turk user to “Mark any other negative reviews as “not helpful” once you post yours.” Users are paid 65 cents for every positive review they leave.
Those who wanted to earn the 65 cents were told to write positives reviews about products like this Belkin F5U301 CableFree 4-Port USB 2.0 Hub, which doesn't seem to have too many fans among unpaid reviewers so far. Arlen found dozens of similar requests on Mechanical Turk. All posted by someone called Mike Bayard and according to LinkedIn, there is a Mike Bayard working as a Business Development Representative for Belkin...!? There is still no official statement, so let's take everything with a grain of salt. But if it is true, this could turn into a major problem for Belkin. I found the story this morning via Lummaland and it is already making its rounds on Digg, Techmeme et al. There is also a lot of Twitter chatter about it. Arlen contacted the Belkin PR people himself and is now waiting for an official reaction... But how should Belkin react? Just ignoring the whole thing is probably not a good idea and sending out a press release could alert mainstream media. Posting an "official comment" on Arlen's blog could be a way. But just leaving one comment wouldn't solve the problem. It would almost certainly lead to a lively discussion there which Belkin would have to participate in. Pretty risky. Especially because it would be on a website the company can't control. Depending on the truthfulness of the whole "affair" I am not sure, if there is a good solution. But if Belkin would have a company blog, that would be the perfect channel to address the issue... Unfortunately they don't... Let's see what solution Belkin comes up with... Update @ 23:20: Well, at least they are quick. Just 48 (weekend!) hours after the initial blog post, Belkin has released an official statement from their President Mark Reynoso (via Crunchgear). Basically a straight-forward apology and the expected "single perpetrator / isolated incident" explanation...
It was with great surprise and dismay when we discovered that one of our employees may have posted a number of queries on the Amazon Mechanical Turk website inviting users to post positive reviews of Belkin products in exchange for payment.
So far, so good. But is it enough to convince the angry mob to put down pitchforks & torches? I doubt it... Update @ 20.01.2009: Someone claiming to be a Belkin employee has contacted Gizmodo and is saying that this isn't an isolated incident as Belkin's statement is trying to make us believe. Instead it "only scratches the surface of the shady tactics and slimy methods Belkin uses." If what he writes is true, then Belkin really needs to pay for good reviews...
Infact, our products are such junk, when an internal survey was done, it was found that the majority of Belkin employees purchased competitors products for home use, even with ours being offered free, as they are of such poor quality.
Oops...!? You can find the whole Gizmodo posting here.
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WASSUP eight Years later

Okay, I know I am a bit late to the game. But I was traveling nonstop for the last 3 weeks and didn't find time to blog about this earlier. So here we go... In 2000 Budweiser started the WASSUP frenzy with clips like this one... ...now, eight years and two presidential terms later, the original cast came together and made this sequel, without Budweiser's money and media distribution power... ...the result: nearly 3.000.000 views in just one week. That wouldn't have been possible in 2000. So it seems a lot has already changed. Let's see if more change is coming next week...
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Neue virale Kampagne von Ikea: Warte bis September

Normalerweise bekommt man hierzulande ja einen ziemlich langweilig-müden Einheitsbrei serviert, wenn es um ganz toll kreativ-virale Kampagnen geht. Aber jetzt scheint es da eine willkommene Abwechslung zu geben: Ikea hat im Vorfeld des Starts ihres neuen Katalogs vor exakt 39h 15m die Site warte-bis-september.de online gestellt. Was da passieren wird, weiss anscheinend aktuell noch niemand so richtig. Zur Zeit sieht man auf der Website "live" in das (noch?) recht provisorisch eingerichtete Wohnzimmer von Nils, den man per Mail oder Telefon kontaktieren kann... Twittern tut der Gute auch... Und damit es tatsächlich viral wird, kann man die Livestream auf der eigenen Website einbetten... Da niemand weiss, was das wird, wird kräftig spekuliert. In der deutschsprachigen Blogosphäre macht die Sache entsprechend gut ihre Runden, erster war anscheinend der Stylespion, seit dem sind noch einige dazu gekommen. Olaf hat irgendwoher recherchiert, dass die Hamburger Agentur Nordpol dahinter steckt. So weit, so gut. Ich bin gespannt, was als nächstes passiert. Hoffen wir mal, dass nach einem gelungenen Start dem neugierigen Publikum auch wirklich was spannendes geboten wird und die Sache nicht doch wieder in die sonst leider so übliche Belanglosigkeit abgleitet...
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