Book 2.0 - now(here) available in a book store near you

Over the last months, the guys from 37signals have written a book on a subject they are quite familiar with: building successful web apps. The title is "Getting Real", it has 171 pages and is not available in any book store. Instead you can only buy it online as a downloadable PDF. It is now out for about a month. So far, so uninteresting. If you search Amazon for books on web design you get over 3000 hits. Who should care about an additional one that's not even available on Amazon and wasn't published by a well-renowned publishing house ? Well, let's find out ! 37signals has just blogged a 30-day status update on their experiences as a self-publisher. So, how many books did they actually sell in those first 30 days ?
We’ve sold roughly 5750 copies of Getting Real. We’re counting a transaction as a copy sold, but out of those 5750 transactions, 530 were 10-copy site licenses. So, if you wanted to count each of those site licenses sales as 10 copies, you can add another 5000 or so copies to the total.
The answer: depending on how you count between 5750 and 10.750 issues !! Not bad - but did they earn any money with this ?
Total revenue for the book has been around $120,000. Since the book is distributed electronically in PDF format, it’s nearly all profit.
Wow ! If you consider how much little (especially first time) authors today make with their works and how long it takes to get a book out to the market, start ups trying new ways of publishing knowledge will surely start popping up pretty soon. Because if you combine the above "proven" business model with a device like this, it looks like traditional book publishing is finally in for some real disruptive change...
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Springer-CEO Döpfner wants to fight Google ! Huh ?

Last Friday, German media company Axel Springer announced plans to acquire a majority stake in the leading German TV network ProSiebenSat.1, which would create a new, vertically fully integrated and pretty scary media giant. What is the reasoning behind this ? The primary goal is not the destruction of the tiny little rest of diversity of opinion, which is left in Germany's mainstream media, as one might think. No, the reason lies somewhere else, as Dr. Mathias Döpfner - Chairman and CEO of Axel Springer - pointed out during a press conference on Friday (Source: Bloomberg.com):
"We are the number one in print, ProSiebenSat.1 is the number one in TV - this will enable us to defy our real competitors of the future - EBay, Google and Yahoo."
Excuse me ? He is buying a big no-brain-needed TV network, puts it together with his no-brain-needed newspaper business and thinks he is ready to compete with some of the most innovative organizations on this planet ? He's got to be kidding !? I mean, we are talking about a publishing company whose "flagship website" still looks like one of Jakob Nielsen's most violent nightmares. And when I remember it correctly, Mr. Döpfner, when he became CEO of Axel Springer, put somebody in charge of electronic media there, who in an interview after his appointment, prided himself on not having a computer in his office, because he didn't think that this whole internet stuff is all that exciting !! I could be wrong. But my guess is that Mr. Döpfner has never used Flickr, doesn't know why Google Maps is a brilliant strategy and will never really grok the philosophy behind Wikipedia. And I am pretty sure he thinks a long tail usually comes with a big dog. All he probably knows is that Google is earning billions and that he wants a piece of that pie. Mr. Döpfner and his colleagues are still very much living in the last millennium. And I am afraid they will use all the clout of their new media giant to keep most of the German people right there with them. That certainly scares me ! But I really can't see anything Google or Yahoo should be afraid of. When should Google et al. start worrying ? The moment Dr. Döpfner stops giving pompous press conferences and starts blogging... Tags: , , Google, Yahoo
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Quote of the Day

Bestseller author and A-List blogger Cory Doctorow is quoted in an USA Today article about the future of book publishing:
"For almost every writer, the number of sales they lose because people never hear of their book is far larger than the sales they'd lose because people can get it for free online," Doctorow says. "The biggest threat we face isn't piracy, it's obscurity."
Ben McConnell's advice: Take the words "writer" and "book" and substitute them with your job and associated product.
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Wirtschaftswoche: Nur wo iPod drauf steht, passt auch Podcasting rein !?

Nachdem die Wirtschaftswoche in der letzten Ausgabe einen interessanten Artikel über Weblogs (leider nicht kostenlos verfügbar leider nicht einfach auffindbar) abgeliefert hat, traut man sich diese Woche an das Thema Podcasting. Herausgekommen ist ein 1 1/3 Seiten langer Bericht (nicht online verfügbar), der das Phänomen Podcasting recht gut beschreibt und deutlich macht, was davon in der Zukunft noch zu erwarten ist. So weit, so gut. Doch zum Schluss sind dem Autor - Edgar Lange - plötzlich folgende Zeilen in den Artikel gerutscht:
Bis jetzt ist nur Apples MP3-Ikone iPod, von der weltweit mehr als zehn Millionen Stück verkauft wurden, für das Überspielen von Podcasting-Dateien geeignet. Ein Grund dafür ist die nur auf dem iPod laufende Software iTunes, die für das Herunterladen aus dem Internet nötig ist. (...)
Wie bitte ? Die ganze großartige Podcasting-Bewegung eine Geisel proprietärer Datenformate aus dem Hause Apple ? Wohl kaum !

Zwar nutzt Apple bei iTunes, neben MP3, ein Audio-Format, welches teilweise nur auf den iPods funktioniert - nämlich dann, wenn die entsprechenden Files zusätzlich mit Apples DRM-Lösung versehen sind. Für Podcasting spielt das jedoch keine Rolle. Denn wie der Artikel ganz richtig erklärt, sind Podcasting-Dateien ganz normale MP3-Dateien. Die lassen sich eben nicht nur auf gleichnamigen Ikonen, sondern auch auf dem billigsten Noname-Player abspielen. Andererseits läuft iTunes überhaupt nicht auf iPods, dafür aber auf jedem Rechner mit MacOS X oder Windows und eignet sich dort bestens zum Verwalten von Podcasting-Dateien jeder Art. Nur das Aufspielen auf den Player muss man manuell vornehmen, wenn man nicht glücklicher Besitzer eines iPods ist. Hoppla, hier ist irgendwie einiges durcheinander geraten !? Podcasting heisst vermutlich nur deshalb PODcasting, weil Adam Curry, der sich das Konzept ursprünglich ausgedacht hat, (zufällig) einen iPod als MP3-Player verwendet. Der ist aber ganz sicher nicht zwingend notwendig, um Postcast-Shows hören zu können. Seltsam, dass der Autor dies im Laufe seiner Recherchen offensichtlich nicht bemerkt hat. Wäre es da nicht praktisch, wenn der Artikel jetzt online verfügbar wäre und wenn Leser mit Kommentaren und Trackbacks den Fehler schnell korrigieren könnten ? Bei einem Beitrag in einem Weblog wäre das selbstverständlich. Ausserdem würde dies - ein netter Nebeneffekt - sicher auch noch für einigen zusätzlichen Traffic sorgen. Doch klassische Medien meinen immer noch ohne solche Mechanismen auskommen zu können. Schade eigentlich. Die Weblogs zugrunde liegenden Prinzipien ausführlich zu beschreiben, ist halt eine Sache. Diese aber vollständig zu verstehen und sie in die eigene Arbeit wirklich zu integrieren, leider eine ganz andere...
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Buchtour - Teil 2: Chancen und Potenziale neuer Publikationsformen

Lassen Sie uns für den folgenden Teil einmal die Betrachtungen auf Fachpublikationen beschränken. Im Gegensatz zu Belletristik liest man Fachbücher ja vor allem aus einem Grunde: um schnell Wissen aufzunehmen. Dafür ist das haptische Erlebnis des Lesens eines realen Buch - anders als vielleicht beim einem Roman - ja nicht unbedingt notwendig. Sehen Sie die Möglichkeit, dass neue Publikationsformen, z.B. eBooks, schnell und kostengünstig vertrieben über das Internet, hier zukünftig an Bedeutung gewinnen werden ? Welche Chance könnten Sich daraus für Autoren ergeben, die ihre eigenen Werke selbst vertreiben möchten ? Im Thema E-Books stecken verlockende Möglichkeiten. E-Books sind mit weniger Produktionskosten und verschwindend geringen Vertriebskosten belastet, so dass Autoren und Verlage diese Publikationen preiswerter anbieten können und dennoch vernünftige Erträge erwirtschaften können. Der Verlag Business Village bietet Fachbücher ja als E-Books und gebundene Bücher an. Ich persönlich habe lieber die E-Book-Version bezogen, weil sie im Handumdrehen da ist. Inwieweit das Angebot der E-Books dort angenommen wird, kann ich allerdings nicht sagen. Das derzeit größte Potential haben E-Books noch als flankierende Maßnahme. Ich habe parallel zu meinem ersten Titel "Werbung mit kleinem Budget" ein kostenloses E-Book herausgebracht, das Adressen von Beratern, Agenturen etc. enthielt, die sich auf Werbung für kleine Budgets spezialisert haben. Das wurde innerhalb der ersten Wochen 3.000 mal herunter geladen, bislang mehr als 10.000 mal von meiner Website und vermutlich in ähnlicher Stückzahl von anderen Websites, die es zum Download bereit stellten. Gestern berichtete ich über Beispiele, E-Books kostenlos und ihr gedrucktes Äquivalent kostenpflichtig anzubieten – offenbar ohne Nachteil, sondern mit großem Vorteil für die Nachfrage nach dem Printtitel. Unklar ist mir, ob die Akzeptanz im deutschsprachigen Raum bereits vorhanden ist, E-Books kostenpflichtig zu beziehen. Würden sich E-Books durchsetzen, wäre das Thema Eigenvertrieb sehr viel einfacher. Vielleicht liegt es auch daran, dass es bis heute an überzeugenden Titeln in deutscher Sprache mangelt. Ich weiss z.B., dass der erste Titel des amerikanischen eBook-Verlages TakeControl innerhalb weniger Wochen über 10.000 Mal verkauft wurde - auch recht oft nach Deutschland. Grundsätzliche Hindernisse gibt es also wohl nicht, auch wenn es hierzulande ja leider immer etwas länger dauert, bis neue Entwicklungen voll akzeptiert werden. Ein anderer Punkt, der mich in diesem Zusammenhang sehr interessiert, ist die Form der elektronischen Publikation. Die ersten Versuche nutzten hierfür extrem schlecht konzipierte, eigene Lesegeräte, wie das Gemstar eBook, die schnell scheiterten. Nun beginnen sich immer mehr Datenformate wie Adobes PDF als Standard zu etablieren. Diese werden aber genutzt, um Inhalte genauso zu transportieren, wie man das vom Buch her gewöhnt ist (z.B. hochkant, im DIN A4 Format). Die Eigenarten des neuen Trägermediums (z.B. das Querformat bei einem Laptop) bleiben dabei unberücksichtigt. Welche Trends sehen Sie in diesem Bereich ? Wird es nicht mit der Zeit ganz neue Formate geben müssen, die sich in Form und Gestaltung vom klassischen Buch deutlich lösen werden und speziell auf die Vor- und Nachteile der neuen Medien abgestimmt sind ? In der Tat sind wir bei neuen ans Medium und seine Möglichkeiten angepassten Formaten nicht besonders weit und kleben noch am klassischen Buch. Erst vor wenigen Tagen hat Russel Beattie die Idee vorgestellt, Bücher in Teilen als RSS feed anzubieten. Das ist zunächst keine schlechte Idee, oder?. In UK gibt es eine Buchreihe die heißt "...In A Week." Es sind schmale Bändchen, die suggerieren, das man sich ein Thema in einer Woche erschließen kann, jeden Tag ein Kapitel. Natürlich kann man die Kapitel auch über feeds bereitstellen. Da nutzen wir zwar das Medium als Übertragungsweg, aber die Inhalte werden in ihrer Aufbereitung nicht wesentlich verändert. Bereits häufiger sieht man Ansätze, Aktualisierungen etwa in Form von Fußnoten zu einem Buch ins Netz zu stellen: der Vorteil ist, dass ein Buch dadurch aktuell bleibt und über eine Website, die Leserschaft gebunden werden kann. Also eine Art, das gedruckte Buch mit einer Website aufzuwerten. Und dann die Handyfraktion: Ich finde es auch nicht so spannend, Romane per SMS anzubieten und dann auf Mini-Displasy zu lesen. Aber wenn etwa regionale Literatur location-based auf dem Handy erzählt werden kann, liegt eine medienadäquatere Angebotsform vor. Tiefgreifende Veränderungen gibt es wohl nur, wenn die Möglichkeiten die Software bietet, mit den Inhalten des Fachbuchs verknüpft wird. Etwa wenn ein solches elektronisches Buch, entsprechend Lernfortschritten, oder Tags, die gesetzt werden (analog der Eselsohren) selbständig Nutzungswege vorschlagen oder ergänzende Informationen bereithalten kann. Unter Umständen präsentiert sich ein Fachbuch dann jedem Nutzer anders, baut sich in Häppchen zusammen, die dem Leser und seinem Informationsbedürfnis und Wissensstand angepasst sind. Dies erscheint mir wahrscheinlich, denn wir werden solch eine Wandlung in der Mediennutzung generell erleben – weg von Programmstrukturen, weg von linearen Nutzungswegen hin zu on-demand Angeboten, die sich eben nichtlinear nutzen lassen. Ja, das denke ich auch. Darüber hinaus werden sicher ebenfalls Dinge wie Volltextsuche oder Verlinkung von Quellen und Bezügen, die heute im Web ja schon üblich sind, auch in solche Fachbücher der Zukunft Einzug halten, so dass man direkt auf Inhalte zugreifen kann, die in der jeweiligen Publikation erwähnt werden. Aber neben diesen Zukunftsvisionen gibt es ja auch heute schon ganz konkrete interessante neue Publikationsformen, wie z.B. die sogenannten Manifestos, welche ChangeThis seit einigen Monaten in großer Zahl publiziert. Kurze Dateien, welche von Anfang an für das Lesen am Bildschirm konzipiert sind und die Aufnahme von Wissen in sehr kurzer Zeit ermöglichen. Ein vollständiges Fachbuch können sie natürlich nicht ersetzen. Aber um sehr kompakt ein bestimmtes, sehr spezielles Thema zu behandeln, durch aus interessant. Auch eine gute Alternative z.B. zum klassischen Herausgeberwerk, welches viele kurze Aufsätze in einem Buch zusammenfasst. Was halten Sie von solchen Entwicklungen ? Ich finde die Idee der Manifestos hervorragend. Es macht Spaß, die Thesen zu lesen und ich genieße die gute visuelle Aufbereitung der Manifestos. Zusammen mit der Übersetzerin Christine Holtz-Stosch habe ich ja deutsche Übersetzungen einiger dieser Manifestos hier und hier angeboten – allerdings nicht mehr wie ursprünglich als PDF, sondern als Weblog-Eintrag. Seth Godin hat in der Vermarktung seiner Bücher erkannt, wie wirksam diese E-Books/PDF-Dokumente sein können, weil sie sich so einfach verbreiten lassen. Innovativ sind die aber nicht. Das PDF ist ein Druckersprachenformat, in das man mittlerweile z.B. klickbare Links einbinden kann, mehr aber auch nicht. Sicher, PDFs allein sind keine Innovation. Sie sind nur Mittel zum Zweck, um Inhalte optisch sauber aufbereitet über verschiedene Betriebsysteme hinweg verbreiten zu können. Das war vorher ja kaum möglich. Was die Manifestos aus meiner Sicht so interessant macht, ist aber nicht die Tatsache, dass sie als PDFs vorliegen. Viel spannender finde ich es, dass hier zum ersten Mal "echte" eBooks entstehen, bei denen man nicht mehr das dringende Bedürfnis hat, sie auszudrucken, wenn man sie lesen will. Die heutigen eBooks sehen im Gegensatz dazu ja immer noch aus, wie konventionelle Bücher, die zufällig in digitaler Form vorliegen: Schwarz-Weiss, Hochformat, hoher Seitenumfang etc. Häufig werden so die Nachteile eines digitalen Mediums mit den Nachteilen eines papiergebundenen Buches kombiniert - ohne die Vorteile wirklich zu nutzen. Das hier die Akzeptanz fehlt ist kein Wunder. eBooks die ich mir wünsche, sind eher gestaltet wie eben Godins Manifestos: Querformat, Bunt, Hyperlinks, grosse Schrift, etc. alles eben darauf ausgelegt, sie am Bildschirm lesen zu können - und zu wollen ! Das heutige Problem der Akzeptanz dürfte sich damit lösen. Daneben kann und sollte bei solchen Formaten auch der Seitenumfang deutlich kleiner sein, als bei normalen Büchern; was bei vielen Themen ja durchaus von Vorteil ist und nicht nur die Aufnahme, sondern auch das Schreiben solcher Veröffentlichungen deutlich einfacher und schneller machen wird. Ich denke, wenn sich derartige Publikationsformen erst einmal etabliert haben, könnten diese zum perfekten Medium für Fachautoren werden, die ihr Wissen in hochspezialisierten eBooks schnell und direkt vermarkten möchten... Das perfekte Fachbuch sieht für mich eher so aus: "Remember in the Matrix where Trinity had to fly a helicopter and Neo said, "Do you know how to fly that thing?" and she said, "Not yet..."? She made a phone call and that was it. The knowledge was uploaded straight into her brain. We're not quite there. But we're a hell of a lot closer than we were before." Gefunden bei wickedlysmart, deren Ziel es ist gehirn-gerechte Bücher zu machen. Auf jeden Fall ein extrem gutes Konzept für ein Fachbuch! Aber halt doch eher für ein echtes Buch, denn mit 676 Seiten wäre es für ein eBook-Format relativ ungeeignet. Schauen wir mal, welche Entwicklungen es hier in der Zukunft noch geben wird. Weiter geht es mit dem dritten und letzten Teil...
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Red Herring: How to build buzz on the blogs

Red Herring has a short, but informative article about weblogs as a tool for business or marketing (via Klaus Eck):
Instead of dealing with finicky newspaper and magazine reporters on volatile deadlines, Weblogs – self-published, and often opinionated, Web pages updated by individuals or groups of bloggers – give entrepreneurs a way to communicate directly with potential customers. (...)
They give seven essential tips on how to make waves in the blogsphere – without capsizing:
  1. Don't ignore, but pay respect to key bloggers
  2. Keep track of what bloggers are saying about your company and its products.
  3. Build personal relationships, e.g. through leaving thoughtful comments in other weblogs
  4. Stick to subjects associated to your area of business
  5. Become an active participant in the blogsphere – by starting your own blog...
  6. …but not just for publicity, because bloggers can smell a rat
  7. Last, but not least: Be Honest !!
And just in case, you need a reason for why to care about weblogs in the first place, keep in mind that...
..."Blogs influence the influencers."
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A9.com - new search engine from Amazon

Amazon quietly launched the beta version of a brand new service two days ago: beta-a9-logo a search engine called A9.com It includes not only the usual search the web functions, but also quite a few other cool things, like an integrated version of their "Search inside the Book" feature. As one can imagine, the blogosphere is already buzzing about this - big time ! John Battelle's Searchblog, for example, has 1, 2, 3 interesting postings concerning A9... Btw, I am still waiting for a Mac OS version of one of these toolbars everybody is offering these days !?
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O'Reilly ETech perfectly documented online

One of the most interesting events every year is the O'Reilly Emerging Technoloy Conference (ETech) which is taking place right now in San Diego, CA. For those of us, who can not be there, it's easy to follow it online: many of the presentations can be downloaded, of course some Weblogs are covering it and there even is a Wiki available... So far, so good... But it can get even better ! At a site called IT Conversations some of the most interesting ETech keynotes can be downloaded as MP3 files - complete with ID-Tags and ready to be uploaded to an iPod for the daily commute to work... A very nice & convenient service ! Thanks a lot !!;-)
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Ringbacks as a new Mobile Marketing Tool

Rafat Ali writes about Ringbacks on Ringtonia.com :
Ringbacks are the hottest thing in the mobile content market right now. This is not some vaporware like the music downloads on mobiles (...) For those of you who don't know what ringback tones are, the concept came out of South Korea. Ringbacks are like call waiting tones, only less annoying. Say you call someone on their mobile phone…instead of getting the phone ring sound from your side, you will hear a music clip or a ringtone which your friend who you called has selected. (...)
Ringbacks offer mobile phone users great new possibilities to customize their mobile experience. Reasonably priced it will surely bring in nice revenues with high margins for the carriers and mobile content providers. But ringbacks will probably also become an interesting tool for mobile or viral marketing. Like branded style sheets for personal web-sites ringback tones are visible (or in this case audible) to the outside world. This makes it a very potent viral agent. Rafat writes in his article about how labels could use this to promote new music. But it certainly will also work with commercial jingles from ones favorite brand. Or how about a less subtle approach: using real commercials as a ringback tone, which lets the person who is called earn a few cents for every incoming call. Not a very good idea for the phone of an average middle manager, but great for a very different target group: young kids, who are eager to find ways to reduce those heavy SMS bills... More on Ringbacks: - Article on the subject from BBC News - Ringback Category on Ringtonia
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Apple's iTunes European debut held up by red tape

While the European music industry keeps suing their customers, Apple is still not able to offer their iTunes Music Store in Europe. Now an article from Reuters sheds some lights on the reasons for this:
Eddy Cue, vice president of applications and Internet services for Apple, said one hurdle Apple has run into is the age-old practice of staggered release cycles, meaning some songs would not be available to all European consumers at the same time. Marketing and distribution timetables often prevent music labels from a pan-European launch of an artist, meaning German consumers may have to wait weeks to buy what their friends in the UK are already listening to. "One of the things we are working with the European labels on is to get them to understand how the business works in the online space, and having them change some of their business practices," Cue said.(...)"
Well, looks like the big music labels still haven't come to terms with the fact that Kazaa et al. will never know things like "staggered release cycles". But there seems to be another problem. Many in the music industry just don't believe that online music distribution is here to stay:
"Until somebody gets to 50 million, 100 million, 150 million downloads per month, which by the way is not impossible, we are all going to lose money," said John Rose, executive vice president of EMI Music Group in U.S.
Doesn't sound too optimistic, does it !?
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