Hallo T-Mobile, liebe Telekom: es reicht!!!

Als ich 2001 als Kunde Nr. 12 bei Hansenet meinen Telekom-Anschluss kündigen konnte, war ich alles andere als unglücklich. Kein T-Punkt mehr, kein Magenta, kein Ärger mehr über Ex-Beamte, die einen Anträge ausfüllen liessen. Alles Dinge der Vergangenheit. War irgendwie ein schönes Gefühl. Doch dann kam das iPhone und aus irgendeinem Grund, der sich mir bis heute nicht erschliessen will, wollte Steve, dass ich wieder zurück zum T gehe. Nach einem Jahr zögern, machte ich dann brav, was von einem Apple Fanboy erwartet wird. Seit dem kommen sie wieder - die Rechnungen auf Umweltschutzpapier der ersten Generation. Gewollt habe ich es nicht, aber irgendwie hat man sich damit abgefunden und zahlt... mehr als das doppelte, verglichen mit vorher... egal... BIS GESTERN... Da konnte man bei fscklog.com lesen, dass die Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland offensichtlich der Meinung ist, die eigenen Kunden würden wirklich jeden Mist bereitwillig mitmachen. Kann sein, dass sie Recht haben. Aber ich bin mir nicht sicher. Vielleicht gibt es doch eine Grenze? Vielleicht kann man heutzutage nicht mehr einfach so mit seinen Kunden umgehen, ohne dass es Konsequenzen hat? Um das rauszufinden, habe ich auf Facebook eine kleine Gruppe zu dem Thema gestartet:
T-Mobile ist nie für übertriebene Kundenorientierung oder extrem günstige Preise bekannt gewesen. Aber wer ein iPhone ohne größere technische Probleme und mit voller Funktionalität haben will, hat halt keine Wahl. Der muss sich die überteuerten Angebote der Telekom schön reden und lernen damit zu leben. Eine ganze Weile ging das auch irgendwie. Zwar wurden die Verträge nach und nach immer kundenunfreundlicher, aber was soll's. Die depperten Apple-Kunden lassen ja alles mit sich machen. Nur irgendwann ist mal gut. Aktuelles Ärgernis: Tethering - die Nutzung der Handy Onlineverbindung mit externen Geräten wie Laptops - möchte sich T-Mobile von seinen iPhone-Kunden gern extra bezahlen lassen, obwohl die meisten bereits jeden Monat viel Geld für eine volumenmäßig begrenzte Pseudo-Internet-Flatrate abgeknöpft bekommen: http://www.fscklog.com/2009/09/t-mobile-kein-iphone-tethering-für-kunden-mit-complete-verträgen-der-1-generation.html Etwas richtig cleveres hat sich T-Mobile für die Kunden ausgedacht, die noch einen iPhone-Vertrag der ersten Generation haben. Der ist nämlich deutlich kundenfreundlicher und lässt eigentlich Dinge wie Tethering oder sogar die Nutzung von UMTS-Sticks zu. Da die Abzocke mit den doppelten Onlinegebühren aufgrund der Vertragsgestaltung hier anscheinend nicht so einfach möglich ist, wird diesen Kunden das Tethering kurzerhand komplett gesperrt oder wie T-Mobile sagt "nicht angeboten". Wer so einen Vertrag hat kann mit fast jedem beliebigen Handy jederzeit und überall online gehen - nur nicht mit dem, wegen dem er eventuell erst zu T-Mobile gewechselt ist. Mit diesem Wahnsinn will die Telekom ihre Altkunden zwingen freiwillig neue Verträge zu akzeptieren, in denen Tethering explizit verboten ist, um ihnen das dann nach Buchung der Zusatzoption "Modemnutzung" juristisch einwandfrei extra berechnen zu können...!? Der Ansatz ist in der Konsequenz seiner Dreistigkeit irgendwie genial, aber trotzdem: #EsReicht Rechtlich ist das alles vermutlich nicht anfechtbar. Aber macht es wirklich Sinn, die eigenen Kunden mit Spitzfindigkeiten wie dem subtilen Unterschied zwischen Handy- und Daten-Flatrate zu verärgern? Kann man als Unternehmen in Zeiten, wo Konsumenten vernetzt sind und online Millionen ihren Ärger mitteilen können, wirklich noch gegen die eigenen Kunden erfolgreich sein? Das zu diskutieren soll Sinn und Zweck dieser kleinen Facebook-Gruppe sein. Wer dazu eine Meinung hat, kann sie hier los werden. Und wer weiss, vielleicht können wir ja gemeinsam die Telekom überzeugen, dass zufriedene Kunden immer noch die beste Basis für fette Gewinne und schöne Aktienkurse sind...
Los ging es vor etwa 9 Stunden. Inzwischen sind es schon 175 Mitglieder! Keine Ahnung, ob das was bewirkt. Aber man kann es ja mal versuchen, oder? Falls Sie den Ärger über T-Mobile nachvollziehen können und die Sache unterstützen wollen, dann klicken Sie doch einfach kurz auf den folgenden Link: http://bit.ly/tmobile-esreicht
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Die Telekom macht Ernst mit besserem Service!

Hatte gerade einen sehr skurrilen Anruf von einem Mitarbeiter der Telekom / T-Mobile. Und zwar ginge es darum, dass man den Service für die Kunden verbessern möchte. Fein, da helfe ich gern, wo ich kann! Der Grund seines Anrufes: die Telekom möchte mir zukünftig Serviceinformationen auch per Email zukommen lassen und hätte dafür gern mein Einverständnis! Hmm Serviceinformationen? Vielleicht von Partnern? aka Werbung? Nein, nein - keine Werbung... Nur wichtige Serviceinformationen... und nur 2-3 mal im Jahr... naja, vielleicht auch 4 mal... höchstens... Okay, warum nicht. Dann wurde mein Einverständnis noch akustisch aufgezeichnet - der Ordnung halber. Und schon war der Herr von Telekom zufrieden. Kurze Frage noch von mir zum Abschied: Was für eine Email-Adresse haben Sie denn von mir? Antwort: Ähh, keine! Soll ich ihnen eine geben? Nein, danke. Mir ging es nur um das Einverständnis. Ach so, na dann... gut, dass wir gesprochen haben...!?
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Die Neue Telekom auf dem holprigen Weg zum Serviceweltmeister

Jahrelang habe ich bewusst einen grossen Bogen um die Firma mit dem T im Namen gemacht. Als ich damals vor über 7 Jahren mit meinem Festanschluss zu Hansenet / Alice wechselte, stellte sich so wohligwarmes Gefühl von Freiheit ein, dass ich mir schwor, nie wieder darauf verzichten zu wollen. Doch vor zwei Wochen wurde dieser Schwur auf eine harte Probe gestellt. Ich wollte ein iPhone und das möglichst schnell. Alles lief auf die Frage hinaus, wen ich mehr hasse: mein Nokia E61i oder die Telekom. Dank Nokia fiel mir die Entscheidung dann doch unerwartet leicht und so unterzeichnete ich bei Kaffee & Kuchen mit zittriger Hand am 11. Juli 2008 einen T-Mobile Complete XL Vertrag... Laufzeit 2 Jahre... Kosten 2136,- Euro... mindestens... Aber was soll's, dachte ich mir. So schlimm wird es schon nicht werden. Schliesslich hat sich bei der Telekom viel getan. Inzwischen gibt es die Neue Telekom (mit grossem N!). Und die will "SERVICEWELTMEISTER" werden! Sagt zumindest der Neue Chef vom T Rene Obermann in etwas, was man dort vielleicht für so was wie ein Weblog hält...!? Schön, wenn man sich im Leben Ziele setzt. Aber wie langfristig Herr Obermann hier denkt, bekam ich gleich bei der Vertragsunterzeichnung zu spüren: mein aktueller Vertrag bei E-Plus/BASE endet am 31. Juli. Also nahm ich an, dass ich zusammen mit dem iPhone einfach eine temporäre Nummer von T-Mobile bekommen würde, die nach Ende des früheren Vertrags auf meine dann freie alte Nummer umgestellt wird. Beim Wechsel zu E-Plus war das einfach und flexibel möglich. Und bei T-Mobile? Klare Antwort vom Mitarbeiter der rosa Ex-Behörde: "Das geht technisch nicht!" Wieso nicht? "Keine Ahnung. Ist halt so!" Willkommen bei der Telekom. Egal, dachte ich mir, dann liegt das iPhone halt zwei Wochen auf dem Schreibtisch... Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freunde... Aber nix da: "Das iPhone kriegen Sie jetzt aber nicht mit!" Bitte? Sind doch noch welche da, oder? "Schon, aber wir geben ihnen das erst, wenn der Vertrag startet." Wie jetzt? "Sie müssen halt am 30. Juli wieder hier im Laden erscheinen, dann kriegen sie ihr iPhone. Vorher nicht. Basta." Wieso nicht? "Keine Ahnung. Ist halt so!" Und so verliess ich etwas fassungslos den T-Punkt - mit Vertrag, aber ohne iPhone...!? Statt flexibel auf Kundenwünsche einzugehen, benimmt sich der Serviceweltmeister in spe immer noch so, als würden die Kunden Anträge statt Aufträge ausfüllen. Jetzt bin ich sehr gespannt, was am 30. Juli passiert. Schliesslich wurde mir hoch und heilig versprochen, dass an dem Tag ein iPhone auf mich warten würde. Ganz sicher. Grosses Indianerehrenwort. Und darauf wird man sich doch wohl verlassen können, oder? Schliesslich wird die Telekom nicht die höheren Kosten für einen iPhone-Vertrag kassieren, ohne Telefone da zu haben - schon gar nicht, wenn bei Vertragsabschluss genug Geräte vorhanden waren... Nein, nein... da vertraue ich mal voll auf die "Neue Telekom" und gehe fest davon aus, dass der untenstehende Screenshot nur ein plumpe Fälschung vom Original ist...
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Telekoms T-Home nur was für Füchse ?

Ganz schön was los im deutschen DSL-Markt: da verliert Arcor Ami an Alice, gleichzeitig verdirbt es sich Alice wiederum mit Erik. Und auch ich komme ein wenig ins Grübeln. Ich bin schon so lange Alice-Kunde, dass ich mich noch daran erinnern kann, dass Alice in einem früherem Leben mal eine Maus war. Hansenets Speed Komplett bekam ich 2001 als zwölfter Kunde installiert und auch wenn ich mich ebenfalls schon öfter darüber geärgert habe, dass die früher kostenlose 0800-Hotline inzwischen 14 Cent/Minute kostet, bin ich seitdem eigentlich ganz zufrieden... eigentlich... Denn seit ein paar Tagen überlege ich auch zu wechseln. Wohin? Man mag es kaum glauben, aber zu (wie heisst das gerade genau?) T-Online, T-DSL und/oder T-Home? Zur guten, alten Telekom halt... Als ich das letzte Mal über einen solchen Schritt nachdachte, hatte mich kurz davor der Mut verlassen. Doch nun kostet das "T-Home Call & Surf Comfort Plus" Paket genau so viel, wie Alice Complete, beinhaltet auch die gleiche Voice & DSL Flatrate - aber ein Goodie ist noch zusätzlich mit drin, über das sich mein iPod Touch sehr freuen würde: eine Flatrate für alle Hotspots der Telekom! Das klingt dann doch recht verlockend. Nur reicht das aus, damit man wieder zum Ex-Monopolisten wechselt? Um das rauszufinden, war ich gestern auf der Homepage von T-Home und stellte erstaunt fest, dass T-Home.com und T-Home.de zwei vollkommen unterschiedliche Seiten sind!? Die Infos zu den DSL-Produkten gibt es ausschliesslich auf T-Home.de - einer etwas unübersichtlich geratenen Website, voller kryptischer URLs, gehalten in einem zusammen gestöpselten Rumpelkammer - Design. Ein so liebloser Webauftritt für eine so prominente Marke im Jahr 2008 überrascht. Ausserdem lässt die Site viele Fragen offen. Genauer gesagt findet man die Antworten nicht, wenn man keine Lust hat, sich mit dem Tarifberater oder monströsen Übersichtsseiten rumzuärgern. Aber was soll's - es gibt ja schliesslich noch die Hotline. Genau dort habe ich gerade angerufen. Eine nette ältere Dame mühte sich redlich alle Fragen zu beantworten: z.B. zum Thema Bereitstellungsgebühr! Die wird Ihnen erlassen... für den DSL-Anschluss. Prima! Ach so, sie sind zur Zeit kein Telekom-Kunde? Dann müssen Sie doch eine Bereitstellungsgebühr zahlen... für den Telefonanschluss! Bitte? Dafür, dass ich Kunde bei Ihnen werde, soll ich was zahlen? Woanders bekomme ich erstmal kräftig Freimonate zur Begrüßung. Warum nicht bei der Telekom? Woher soll ich das wissen... ich arbeite nicht bei der Telekom...!? So stiessen wir schnell an Grenzen und verliehen dann gemeinsam unserer Verwunderung Ausdruck, ob des bunten Tarif-Dschungels, den die Telekom da hat entstehen lassen. Die Call Center Mitarbeiterin zum Abschied: "Ja, da muss man sich als Kunde schon ganz schön reinfuchsen, um das alles zu verstehen." Recht hat sie, aber will ich das? Ehrlich gesagt, ich will es nicht. Aber so schnell gebe ich nicht auf. In den nächsten Tagen schaue ich deshalb mal in einem T-Punkt vorbei. Die müssten ja alle Fragen beantworten können. Vor allem würde ich gern wissen, was das mit den zwei Jahren Vertragslaufzeit soll - wer sowas macht, kann nicht sehr überzeugt sein von der Anziehungskraft der eigenen Produkte, oder? Und muss ich wirklich etwas dafür zahlen, damit ich diesen Zwei-Jahresvertrag abschliessen und wieder Telekom-Kunde werden darf? Falls ja, bin ich schon sehr auf die Erklärung gespannt, warum man das tun sollte. Schauen wir mal... Ach ja, wo wir gerade dabei sind: hat hier jemand Erfahrungen mit T-DSL / T-Online / T-Home? Was für welche? Ist es eine gute Idee zu wechseln oder sollte ich besser Alice die Treue halten?
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So kriegt Ihr mich nicht!

Seit Tagen spiele ich mit meinem iPod Touch rum und muss sagen, ich bin beeindruckt - auch wenn ich gerade über die Anschaffung von Rauchmeldern nachdenke! Wenn das Gerät als Appetizer für das iPhone gedacht ist, dann funktioniert es. Mein Nokia 61i sieht im Vergleich dazu mehr und mehr wie ein Produkt aus dem Hause Robotron aus. Für einen kurzen Augenblick erwog ich sogar mit meinen rund 100 Euro ARPU zu T-Mobile zu wechseln. Doch dann holte mich die Bekanntgabe der Vertragsbedingungen - mit all ihren Kuckuckseiern wie dem Minutenmondpreis von 39 Cent oder einer vollkommen unsinnigen Bandbreitenbeschränkungen - wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
tmobile_witz.jpg (via fscklog)

Schade, schade. Irgendwie schaut das alles nach einer verpassten Chance aus. Sowohl für Apple, als auch für T-Mobile. Und so werde ich weiter mit meinem Nokia, inkl. seiner Benutzerführung aus dem letzten Jahrtausend, rumlaufen und mich fragen, warum anscheinend nur Apple Geräte bauen kann, die einen dazu bringen beinahe (!) alles zu akzeptieren...

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Triple Play in der Praxis oder warum 3 mal 1 nicht 1 ist !?

Schon seit einer ganzen Weile sehnt sich die Telekom-Branche etwas herbei, was sie “Triple Play” nennt: Dem Kunden Telefonie, Kabel und Internet aus einer Hand bieten - und so den ultimativen ARPU-Nachbrenner schaffen. Hofft man zumindest. Doch irgendwie hab ich das Gefühl, so richtig kommen die “Player” damit nicht voran. Der große Durchbruch scheint nicht in Sicht. Und inzwischen kann ich mir denken, woran das liegt. Denn in ein paar Wochen ziehe ich um. Wie ich fand, eine schöne Gelegenheit, um sich neue Anschlüsse für Telefon, Internet und Fernsehen zu zu legen und gleichzeitig Triple Play im Selbstversuch zu testen. Das tue ich nun seit einigen Tagen und die Erfahrungen sind alles andere als ermutigend. Das anfänglich freudig-neugierige Interesse musste inzwischen einem soliden Frustgefühl Platz machen. Hier die bisherigen Stationen meiner kleinen Expedition ins Triple Play-Nirwana:
  1. Zunächst gings zu Kabel Deutschland. Da hat man anscheinend die vielen lokalen Vertriebsstellen, die es letztes Jahr überall gab, inzwischen wieder eingesammelt und verlässt sich ganz auf die eigene Website. Die lässt zwar viele Fragen offen, bietet dafür aber eine sehr bequeme Rückruf-Funktion - wenn den wirklich jemand zurückrufen würde. Tut aber niemand. Schade! Naja, halb so wild, denn irgendwie hab ich eh Hemmungen, meinen Internet-Anschluss einem Kabel-TV Anbieter anzuvertrauen.
  2. Also weiter zu Alice, auf deren Website man seit neuestem gezwungen wird durch jede Menge redundanten Premiumcontent aus der AOL Konkursmasse zu waten, um an die relevaten Informationen zu kommen. Das nervt zwar. Aber Ex-Hansenet versorgt mich seit Jahren recht zuverlässig mit Telefon und Internet. Da ist man bereit einiges zu ertragen. Doch leider ist das Bild von Alice homeTV am Demostand im heimischen Saturn mächtig pixelig - der zuständige Vertriebsbeauftrage schaut etwas hilflos drein: “Bei Ihnen zu Hause wäre das Bild besser... glaube ich... ”. Ich glaub's auch. Aber ich weiss es halt nicht.
  3. Dann vielleicht lieber doch zum Marktführer Telekom, wo das absolute Rund-um-sorglos Paket in Sachen Triple Play auf einen wartet: T-Home! Die Website dazu ist jedoch seit dem letzten T-Rebranding gar nicht mehr so einfach zu finden. Denn auf der fürchterlich hässlichen Site www.t-home.de gibt es jetzt nicht mehr nur das IPTV-Angebot, sondern sämtlich T-Produkte für zu Hause. Das was uns interessiert muss man erst suchen: nach unten scrollen, dann in der vorletzten rechten Sidebar auf den untersten Banner klicken; Überschrift "Entertaiment auf TV, Telefonieren und Surfen" (Entertaiment auf TV? Hatte der Texter Urlaub?). T-Home bzw. Entertain (ohne T-!), wie es nun heisst, ist ein echtes T-Produkt: "Premium-Technik" zum Premium-Preis! Mit vielen tollen Zusatzfunktionen versucht man hier neophile Geeks wie mich zu ködern: z.B. mit dem TV-Archiv voller langweiliger RTL-Sendungen aus dem letzten Jahr, die mich damals schon nicht interessiert haben. Oder einem Haufen Kanäle, auf denen ich die TV-Serien meiner Kindheit sehen könnte, würde ich es denn wollen. Leider fehlt Entertain andererseits einiges, was mir wichtig wäre. Trotz der denglischen Produkt-Benamung gibt es z.B. keine guten englischsprachigen Sender wie BBC Prime. Absolute Fehlanzeige. Für den T-Mitarbeiter im T-Punkt zwar eindeutig kein KO-Kriterium (“Brauchen Sie die denn? Sie sprechen doch ganz gut Deutsch!?”), für mich aber schon.
Hinzu kommt, dass sich alle Angebote mit einem Wirrwarr aus Fachbegriffen und Tarifen umgeben, die es schaffen auch das größte Interesse im Keim zu ersticken. Wer wissen will, wie das in der Praxis ausschaut, dem empfehle ich die sehr anschaulichen Ausführungen zum Thema "Telco Dada-Sprech" vom geschätzten trnd-Kollegen Rob!! So will man vermutlich von all den Defiziten ablenken, die in den jeweiligen Produkten stecken. Aber ich fürchte, die potenziellen Kunden kriegen trotzdem sehr schnell mit, dass sie bei all den bunten Programm-Bouqets für jedes kleine Röschen einen dicken Sack Unkraut mitbezahlen sollen. Und wer will das schon. So richtig überzeugen konnte mich deshalb bisher kein Angebot. Scheint eines mal ganz verlockend, findet man schnell einen dicken Haken, der es einem wieder vergällt. Grosse Preisfrage also: was soll jemand machen, dem die Bundesliga schnuppe ist und der einen zuverlässigen Internet-Anschluss, sowie den konventionellen Strauss hiesiger TV-Sender, garniert mit ein paar internationalen Blüten und der obligatorischen Festnetz-Flatrate buchen will ? Gibt es vielleicht doch noch einen Triple-Player den ich übersehen habe ??
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Erste Erfahrungen mit Opera Mini und Google Maps Mobile

Nachdem sich bei mir der Stress der letzten Wochen ein wenig normalisiert hat, war am Wochenende endlich mal wieder Zeit ein paar neue Dinge auszuprobieren. Darunter zwei in der letzten Woche vorgestellte Java-Anwendungen für Handys, die zwar nicht viel mit dem "Mac", aber dafür jede Menge mit dem Thema "Mobile" zu tun haben. 1. Opera Mini Da ist zum einen Opera Mini, eine mobile Version des Opera-Browsers, die als Java-Applikation auf fast allen entsprechend ausgestatteten Geräten läuft. Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: mit dem Standard-Browser des eigenen Handys mini.opera.com ansteuern, dort die angebotene Datei runterladen, diese starten und fertig. Theoretisch jedenfalls. Auf dem K600i von Sony Ericsson funktionierte das auch reibungslos. Mit dem PEBL von Motorola sah das leider etwas anders aus. Download und Installation klappten auch dort ohne Probleme. Aber bisher konnte ich das Gerät noch nicht davon überzeugen, mir auch tatsächlich Webseiten anzuzeigen. Schade, aber ich bleibe dran. Wenn es funktioniert, ist der Opera Browser wirklich das Beste, was ich bisher in dem Bereich gesehen habe. Darstellung und Benutzerführung ist sehr gut an die Besonderheiten eines Handys angepasst und die Geschwindigkeit ist deutlich höher, als ich das von den üblichen Browsern gewohnt bin. Wirklich empfehlenswert! Google Maps Mobile - Satellitenbild 2. Google Maps Mobile Die andere Applikation ist die mobile Version von Google Maps - zu finden unter: www.google.de/gmm. Sie lässt sich genauso einfach wie Opera Mini installieren und ist ähnlich beeindruckend. Man hat damit praktisch die gesamte Funktionalität von Google Maps überall und jederzeit zur Verfügung: inkl. Satellitenbildern, Wegbeschreibungen und Unternehmenssuche (sehr praktisch z.B. für die Suche nach dem nächsten Geldautomaten). Dabei wird die wirkliche Anwendbarkeit natürlich recht stark von der Größe des jeweiligen Handy-Screens bestimmt. Aber schon auf dem K600i schaut das Ganze recht vielversprechend aus (s.o.). Sonst bin ich ja eigentlich immer recht skeptisch, was derartige Applikationen auf Nicht-so-Smart-Phones angeht. Aber hier muss ich wohl eine Ausnahme machen und denke, dass ich beide Programme in Zukunft recht häufig nutze werde. Mal schauen. Was haltet Ihr von Opera Mini und Google Maps Mobile ? (Cross-Post aus mobile-macs.de)
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Need Coffee ? Ask your Mobile Carrier !

The German mobile phone market is crazy these days. For a long time it was really cozy. The four carriers weren't much into competition and got along pretty well. Everyone was happy - except us, the customers, because we paid the highest rates in Europe. But things changed about a year ago. In October 2004 coffee giant Tchibo started to use its vast network of stores to sell a new no frills, (relatively) low price cellular phone service under its own brand: Tchibofonieren ! It was a big success and a lot of other so called virtual carriers followed soon. Prices finally began to slide... EasycoffeeRight now, Tchibo is running a big ad campaign to promote its service during the christmas shopping season and a recent entrant to the market, who is lacking the money for enormous media budgets, is using this as background for a smart little guerrilla like response: easymobile started yesterday to sell cheap coffee from Tchibo's biggest competitor Jacobs. Send them a simple email and you get a pack of coffee for just 2,89 Euros. Great deal ! ;-) Of course, it's just a pr stunt. The offer valid only for a week. But it will be interesting to see if mainstream media picks up the story. A few blogs already wrote about it... Disclaimer: ad publica, easymobile's PR agency, is one of my clients. But I don't actually work for easymobile. Just thought it's a cute idea... Technorati Tags: ,
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Virgin Mobile starts this Year's Viral Marketing Campaigns

Nowadays nearly everybody in Europe already got a mobile phone and the market is pretty much saturated. So if a carrier wants to grow its business, he has to come up with something new, e.g. some slick marketing strategy. Virgin Mobile tried viral marketing last year and achieved very impressive results with it: they were able to add more net customers than their five main competitors put together ! And it looks like Virgin will try to duplicate this success in 2004 ! Last month, this year's first clip was released, featuring Christina Aguilera caught in a seemingly compromising position (Quicktime Movie). Now, only 2 weeks later, a second campaign has just been launched. This time Virgin wants to communicate its "superior service quality" with a nice viral clip , which shows people, who are clearly used to a better service...virgin mobile better serviceBoth campaigns are once again planned, seeded and tracked by the viral marketing wizards of DMC, London. What will be next ?
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Coca-Cola puts GPS and cellphones into cans for sales promotion

USA Today reports about an interesting campaign which Coca-Cola will launch next week in the US (via AdMblog):
About 120 Coke cans are being covertly converted into a combination global positioning satellite receiver and cell phone. (...) coke-gps-canConsumers who find the winning cans activate the technology to call a pre-programmed hotline. They then must agree that Coke "search teams," using the GPS tracker, can surprise them anyplace, anytime up to three weeks to deliver the prizes, which include a 2005 Chevy Equinox SUV, a chance on $1 million through Harrah's Casino, Disney vacations and home entertainment systems. The technology tracks cans to within about 50 feet anywhere in America, and winners must carry the cans at all times until one of five prize teams around the country shows up to exchange the prize for the can. "It's all about the surprise," Schiller says. A voyeuristic bonus: At the sweepstakes' Web site (www.unexpectedsummer.com) consumers can watch the tracking of cans that have been called in.
Wow, sounds pretty spectacular ! Unfortunately, it will be - once again - US only...
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