Westaflex und die Tücken viraler Werbung

Virale Werbung hat es hierzulande nach wie vor nicht einfach sich durchzusetzen. Einer der Gründe dafür ist sicherlich die mangelnde Risikobereitschaft in vielen Unternehmen. Schliesslich weiss man nie so genau, was der böse Kunde macht, wenn er erstmal so einen Viral Clip in seinen Klauen hat.

Aber wie ich gerade beim Werbeblogger lesen musste, gibt es inzwischen auch kleinere Firmen, die davor keine Scheu zu haben scheinen. Aktuelles Beispiel: Westaflex - der westfälische Hersteller von "Verbindungen, die sich auszaahaleen..."

Eigentlich prima, wenn mittelständische Unternehmen innovative Kommunikationswege für sich entdecken. Doch leider sind die beiden Westaflex-Clips so schlecht, dass ich inzwischen ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln habe. Ich möchte sie hier nicht einbinden, aber wer sich selbst ein Bild machen will, kann das bei Youtube tun: im ersten geht es um das schöne Thema Saufen per Schnorchel, im zweiten demonstriert ein Westaflex-Mitarbeiter (?) langwierig, aber (zu?) anschaulich den Nutzen der eigenen Produkte.

Wer, um Himmels willen, denkt sich so etwas aus?


Btw, eine kurze Bitte an Frau DeCuir von Westaflex: falls dieses Posting auf Ihrem Blog-Radar auftauchen sollte, würde ich mich natürlich sehr über einen Kommentar hier freuen. Aber bitte nicht per Copy + Paste den Link zu den "Gedanken und Überlegungen zum neuen Filmspot". Die habe ich nämlich schon hier und hier gefunden. Aber wirklich weiter geholfen haben sie mir leider nicht.

Und ich hätte da auch noch eine andere Frage: Wenn Westflex ein eigenes Corporate Weblog betreibt - so richtig mit Wordpress, Kommentaren usw. - wieso nennen Sie das dann "Forum" ?