Bücher, Tipps & Links rund um das Thema “China verstehen“

Nachdem ich jahrelang in die USA "gepilgert" bin, wenn ich mal einen Blick in die Zukunft werfen wollte, geht es nächste Woche mit dem Inside China Summit von dgroup & Accenture zum ersten Mal nach China. Bin schon sehr gespannt auf ein Land, das in der Zeitspanne, die wir brauchen um ein überschaubares, 30 Jahre altes ICE-Netz zu erneuern, zehntausende Kilometer Highspeed-Rail-Netzwerk aus dem Boden stampft... sich die Technologie dafür "zusammenklaut" und dann daraus Züge baut, die doppelt so schnell fahren, wie bei uns... und das sogar mit funktionierenden Toiletten!! Irre!!!

#1 Land verstehen.

Um mich auf die Reise vorzubereiten habe ich nach interessanten Büchern gesucht und dabei ein recht neues gefunden, das den etwas öden Titel "Die Chinesen" trägt und ein mindestens ebenso langweiliges Cover hat.

Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen: auf den rund 400 Seiten erfährt man zwar nichts zu AI, Blockchains oder Quantencomputer - dafür aber sehr viel zu KonfuzianismusDaoismusLegalismus und all die historischen & philosophischen Grundlagen, die man kennen sollte, um die Hintergründe in China verstehen zu können. Auch wenn die Themen etwas trocken klingen, ist es recht kurzweilig geschrieben - man kommt schnell durch und lernt eine Menge!

#2 Sprache verstehen.

Irre ist in China auch die Sprache! Um eine Zeitung lesen zu können muss man mindestens 8.000 Schriftzeichen auswendig lernen und chinesische Wörter bestehen aus nur 1 bis 3 Silben, die man aber jeweils auf 4 verschiedenen Weisen aussprechen kann - womit sich die Bedeutung jedes Mal komplett ändert: das Wort "ma" kann so je nach Aussprache z.B. Pferd, Nummer, fluchen oder Mutter heissen. 🤯

Das wirklich zu lernen dauert etwas länger, aber Aufbau und Struktur, sowie ein paar Grundlagen der chinesischen Sprache verstehen, geht deutlich schneller - z.B. mit einem Hörbuch vom SWR.

In etwa 70 Lektionen, die jeweils nur 2-3 Minuten dauern, unterhalten sich eine chinesische Lehrerin und ein Sprachwissenschaftler mit jemandem der keine Ahnung hat über das Thema "Sprache in China" und bringen ihm so einiges bei - mir praktischerweise auch. In rund 4 Stunden kann man damit ganz nebenbei ein paar Grundlagen aufnehmen.

#3 Unternehmen verstehen.

Den letzten Buchtipp verdanke ich Harald Fortmann: er hatte mich im Juni zu einer Veranstaltung mit Wolfgang Hirn (Reporter, Buchautor und China-Experte) eingeladen und der hatte praktischerweise sein neuestes Buch dabei.

In den sechs Kapiteln von Chinas Bosse erfährt man sowohl Grundlegendes zur chinesischen Wirtschaft, als auch viele interessante Details zu zahlreichen Unternehmen aus den verschiedensten Branchen - inklusive biografischer Anekdoten zu den Gründern und Managern dieser Firmen.

Auch ganz interessant.

Neben diesen drei Büchern habe ich mir auch "The One Hour China Book: Two Peking University Professors Explain All of China Business in Six Short Stories" und "Business-Kultur in China: China-Expertise in Werten, Kultur und Kommunikation" angeschaut.

Ausserdem hatte mir Wolfgang Hirn noch den täglichen "Sinocism China Newsletter" von Bill Bishop empfohlen, von dem es auch eine kostenfreie, wöchentliche Variante von Axios gibt.

Auf Twitter habe ich mir dann noch eine Liste mit interessanten Twitter-Accounts von China-Experten gebaut über die man sich ganz gut über Aktuelles auf dem Laufenden halten kann.

Damit fühle ich mich schon mal recht gut vorbereitet. Aber falls jemand noch andere Tipps, Links oder Bücher hat, die man kennen sollte, würde ich mich über einen Hinweis in den Kommentaren sehr freuen!

Bis dahin sage ich jetzt einfach mal 我期待着在中国激动人心的时刻!🇨🇳 👍 😉

Volkswagen vs. Tesla ?

"Wir werden 2020 kommen mit Fahrzeugen, die alles können wie Tesla und um die Hälfte billiger sind" - sagt Herbert Diess bei "Maybrit Illner" im ZDF. Klingt nach totaler Selbstüberschätzung, aber ist, - wie das Manager Magazin rausfindet - gar nicht weit weg von der Realität..

Etwas reichweitenärmer und geringfügig lahmer wird die Basisversion des Neo also im Vergleich zu Teslas Model 3 ausfallen - sie dürfte aber tatsächlich um mindestens 10.000 Euro weniger kosten als die Einstiegsvariante der Kalifornier. VWs künftige Elektroautos dürften punkto Reichweite und Leistungsdaten tatsächlich in der Tesla-Liga mitspielen, bei merklich günstigeren Preisen. Die gleiche Leistung fürs halbe Geld - diese Aussage von Diess stimmt zwar nicht ganz, aber die Wolfsburger kommen wohl in die Nähe.

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….zumindest der Realität in 2018. Nur wo steht Tesla in 2 Jahren?

Als jemand, der aktuell einen e-Golf (sehr coole Hardware) und Volkswagen Car-Net (sehr langweilige Software) täglich ausprobiert, würde ich mal sagen: Autos bauen kann VW, beim Rest wird man noch sehr, sehr viel dazu lernen müssen.

Car-Net ist aktuell nicht mehr als ein paar sehr dünne, eigentlich selbstverständliche Funktionen verpackt in einem User-Interface, welches sich nur Techniker ausdenken können, die noch nie einen Kunden alias User aus der Nähe gesehen haben. Dafür Geld von jemandem nehmen zu wollen, der schon einen Premium-Preis für sein Automobil gezahlt hat, ist irgendwas zwischen peinlich und frech. Und hat hoffentlich absolut gar nichts mit dem zu tun, was für den I.D. Neo geplant ist…!?

Wie sich hier das Denken erstmal grundsätzlich ändert muss beschreibt Carsten Breitfeld - CEO des chinesischen E-Mobility Startup Byton - sehr schön in seinem Interview für t3n:

Ein Automobilunternehmen geht davon aus, dass ein Auto fertig ist, wenn es ausgeliefert wird. Und bevor es fertig ist, müssen Software und digitale Inhalte zwei Jahre vorher stehen. Das heißt, wenn ich damit auf dem Markt bin, ist es alt. Die Innovationszyklen bei Software verlaufen in Wochen, nicht in Jahren. Das heißt, dass die Branche ein völlig anderes Modell adaptieren muss. Jedes ausgelieferte Produkt ist immer nur ein „Snapshot“ – und sobald der Kunde das Produkt bekommt, wird er als allerstes den Update-Button drücken und die aktuelle Software herunterladen. Und dann wird er regelmäßige Updates bekommen, auch wenn die Hardware-Basis gleichbleibt. Das ist weniger ein technisches Problem als ein Mindset-Problem. Ein Unternehmen zu bauen, das dieses Mindset hat, kommt eher aus der Ecke Consumer-Elektronik als aus der Autoecke.

So lange Herbert Diess nicht davon spricht, dass er bald weniger in der Automobilindustrie und mehr im Gadget-Business tätig ist, geht es mir wie dem guten alten Faust:

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Short-term profit taking vs long-term brand building.

While hurricane Irma is closing in on Florida some see a great business opportunity: suddenly flights out of Florida are in high demand - perfect for price hikes and short term yield management.

JetBlue on the other side is just doing the right thing - and the same time some nice long-term brand building. 

Chatbots do look cool - but won't solve the biggest Problem Brands face when „chatting“ with Consumers.

A couple of years ago, a brand page on Facebook was supposed to be THE place for customer dialogue. Back then wall-postings by the brand and their fans were on an equal footing - hence: the Golden Age of Facebook shitstorms! Lots of fun for consumers, but bad for business (at times).

Then Facebook discovered their business model (sell brands the reach to their fans) and suddenly dialogue was relegated to the sidebar; down below where nobody will see it - hence: no more shitstorms, but shitloads of money from brands and their media agencies. Much better for Facebook and the brands, but no so much for a customer with a problem.

Fast forward to 2016. This year is supposed to be the year of something called „Conversational Commerce“ (short: #ConvComm) with a re-newed focus on starting a real dialogue with the customer - but this time no longer public and shitstorm-prone! Instead the conversations will (perhaps? probably?) move to chat services like WhatsApp or Facebook Messenger. And another big shift will support this - the shift from apps to bots

In theory a customer with a problem doesn’t care if a human being or a bot is on the other side of a conversation - as long as the problem gets solved. So with chat bots on the rise real 1-1 dialogue becomes economically viable for brands and a great option for the customer at the same time - win win (hopefully with a little bit of human assistance, if needed).

Sounds a bit like Science Fiction, doesn' it?

But as a matter of fact, it's already reality! KLM now started to use Facebook Messenger for customer support and it looks quite promising: 

This is one that I've been personally eager to solve for a while. Removing stress, and complication from air travel. I'm...

Posted by David Marcus on Wednesday, March 30, 2016
Receive your booking details via Messenger

Use Messenger to get on board. All your travel info in one place.

Posted by KLM on Wednesday, March 30, 2016

So far, so good. But still: the real issues with customer dialogue usually aren’t technical in nature. Very often companies just try to deflect customer complaints because there are no processes to really solve them or a real solution is just deemed to be too expensive.

And with this bots won’t be able to help. Brands have to get serious about really becoming customer-centric first!

If the dialogue in Messengers is seen as just another (hopefully more cost-effective) way to talk TO a customer, instead of WITH him, those shiny new chatbots will start handing out useless links to dead-end feedback forms pretty quickly — as their human predecessors have done for “ages”…!?

For more interesting cases of Conversational Commerce check out Chris Messina’s #ConvComm page on Product Hunt.

Wie man mit Virtual Reality (sinnloses) Influencer Marketing prima skaliert!

Inzwischen weiss eigentlich jeder, wie Influencer Marketing geht, oder?  Man treibt ein paar Instagram-Mädels zusammen, hält das eigene Produkt in den Hintergrund, wenn sie ihre Selfie-Sticks ausfahren, addiert dann deren Followerzahlen in einer Excel-Tabelle und präsentiert das Ergebnis schliesslich dem Kunden als „Reichweite“. Fertig. Easy.

Nun kommt Micheal Mehring und behauptet in einem krassen Text auf Medium, das wäre alles Quatsch. Stattdessen müsste man ganz anders an die Sache rangehen:

Influencer Marketing ist dann gut, wenn es eine kritische Auseinandersetzung zulässt. Wenn es Inspiration bringt. Wenn es einen roten Faden gibt. Wenn der Erfolg nachweisbar ist. Und — vielleicht am Wichtigsten — wenn die Marke sich spürbar zurücknimmt, anstatt laut sein zu wollen.

Bitte? Influencer Marketing als "kritische Auseinandersetzung" mit einer Marke, die "sich spürbar zurücknimmt"....!? #CRAZYTALK

Klar hat er irgendwie Recht. Aber ist das nicht riskant? Da weiss doch niemand, was mit der eigenen Marke so angestellt wird.  Und überhaupt: wie will man das denn sauber skalieren? Schliesslich will man vor allem Reichweite und die möglichst günstig, schnell + sicher! Der oben beschriebene Ansatz mag keinen Sinn machen, aber er lässt sich zumindest skalieren!!

Und für das Problem, dass man hier etwas skaliert, was niemanden interessiert, gab es auf der diesjährigen SXSW einen schicken neuen Trend zu bewundern, der dies sehr einfach löst: Virtual Reality!  Wie diese Lösung aussehen könnte, hat Tom Fishburne aka The Marketoonist wieder einmal sehr schön visualisiert

Einfach die VR Brille aufsetzen und dann die (virtuelle!) Realität geniessen, in der man eh die ganze Zeit schon lebt. Fertig. Easy. 

What is your company focusing on?

Great quote from Tim Cook's remarks at the Goldman Sachs Technology and Internet Conference

"And so, we're actually not focused on numbers, we're focused on the things that produce the numbers, right?"

Sounds self-evident, but isn't. Most companies focus way more on the numbers than their products and services. But these companies have probably also way more people with responsibility for a profit and loss than Apple

Related: HBR.org - "Steve Jobs Solved the Innovator’s Dilemma"

Die Zukunft der Werbung? Penetranz schlägt Relevanz!

Spannende Innovation am Werbehimmel: „Samsung’s smart TVs are inserting unwanted ads into users’ own movies!“ Anscheinend wollen uns Samsung & Yahoo dort mit Werbung beglücken, wo wir aktuell noch recht sicher davor sind - z.B. beim Schauen eines Films auf AppleTV. Wie das praktisch aussieht und wie die „Zielgruppe“ darauf reagiert, kann man hier sehen. Irre! Wer würde sowas buchen??

Als ich das gestern las, musste ich spontan an das nette kleine Facetime-Geplauder zwischen Richard Gutjahr und Amir Kassaei denken, das Richard letzte Woche unter dem martialischen Titel „Kriegsziel Kunde: Zum Zustand der Online-Werbung 2015“ in seinem Blog veröffentlicht hat: 

Ausgehend von der Frage, wieso Werbung heute nervt wie nie, werden darin viele richtige Dinge angesprochen - z.B. die Tatsache, dass Big Data bisher viel versprochen, aber nur wenig gehalten hat. Wer schon mal wochenlang von Online-Bannern voller Schuhen verfolgt wurde, die man bereits lange gekauft hat, weiss ganz praktisch wie sehr (digitale) Werbung wirklich nerven kann. Für Amir ist es ein Fehler hier weiter vor allem auf Reichweite zu setzen. Stattdessen würde Relevanz zunehmend wichtiger - um das Generve zu reduzieren. 

Eine These, die nicht ganz neu ist und die ich sehr gern glauben würde. Doch gefühlt geht die Entwicklung - wie auch das Beispiel Samsung zeigt - immer öfter in die entgegen gesetzte Richtung. Denn Werbeträger und Werbetreibende lieben Reichweite, weil sie so schön einfach ist. Relevanz dagegen ist kompliziert. 

Deshalb erscheint es für alle Beteiligten sinnvoller nach Wegen zu suchen, um der armen Sau „Endverbraucher“ auch in Zukunft jeden irrelevanten Schrott rein drücken zu können. Wenn das aktuell nicht mehr so richtig funktioniert, dann vielleicht nur, weil man es nicht konsequent genug versucht? Wie es aussieht, wenn man genau das tut, bekommt man recht anschaulich in der Episode „Fifteen Million Merits“ der exzellenten TV-Serie Dark Mirror von Charlie Brooker vorgeführt:

Hier leben die „Endverbraucher“ in kleinen Zellen, deren Wände komplett aus Bildschirmen bestehen und über die sie endlos mit belangloser TV-Unterhaltung auf RTL-Niveau sediert werden. Kaufen tun sie nichts mehr für sich selbst, sondern nur noch für ihren Avatar, der dafür vermeintlich überall dabei sein kann. Die Werbung zu ignorieren ist in dieser Welt schlichtweg unmöglich, denn während der Werbeblöcke wird einfach die Tür verriegelt; schliesst man die Augen, stoppt das Programm und ein schriller Ton fordert dazu auf, sie wieder auf zu machen - endlich eine überzeugende Lösung für die Ad-Blocker-Probleme der Vergangenheit. Und das alles ist erst der Anfang vom Horror! (Btw, so intelligent kann Technik-Kritik sein, wenn sie nicht aus Deutschland kommt - aber das nur am Rande)

Das Spannende an Brookers Medien-Dystopie ist die Tatsache, dass das meiste davon schon existiert: der hirn-abtötende TV-Content, der Kampf gegen das Ignorieren von Werbung, die Partizipationsillusion - alles schon da, hier nur einfach konsequent zu Ende gedacht!

Hoffen wir mal, dass uns dies in letzter Konsequenz erspart bleibt. Doch in welche Richtung es hier grundsätzlich geht zeigt am besten Facebook: da lief es an der Börse erst so richtig rund, nachdem man sich vom Dialog- zum Reichweiten-Medium gewandelt hat und nun mühelos globale Media-Etats unterbringen kann. Prima für die Werbung, nicht so schön für den "Endverbraucher". Denn dort, wo früher die Stories von Freunden waren, watet der nun knietief in gesponserten Topmeldungen - dies inzwischen auch auf mobilen Endgeräten mit Auto-Play Videos, bald anscheinend auch auf jedem beliebigen Bildschirm und alles natürlich perfekt "getargetet"....!?

Sicher wird so auch spannende, relevante und interessante Werbung möglich. Aber das ist halt kompliziert. Wer es einfach haben will und ausreichend Budget mitbringt, für den gilt in dieser schönen, neuen Werbewelt vielleicht noch mehr als früher:

Penetranz schlägt Relevanz!

Gerade wenn erstmal die grossen Budgets, die aktuell noch in TV-Werbung gehen, in digitale Werbung gesteckt werden, wird das alles erst so richtig spannend. Die Hoffnung darauf spiegelt auch der aktuelle Börsenkurs von Facebook wider.

Doch eine Frage wird dabei bisher kaum diskutiert: gibt es hier nicht eine natürliche Grenze? Wieviel Sponsored Spam u.ä. (vielleicht bald Auto-Play-Pre-Rolls?) kann man dem Endverbraucher in den Feed kippen, bis auch all das Targeting nix mehr hilft und der den Kanal dicht macht? Und was, wenn dann noch ganz viel Budget vom Shift TV zu Digital übrig ist??

Snapchat & Ephemeral Media explained - it's not about Sexting!

The This WEEK in TECH podcast is always pretty interesting and this week’s episode with NYT’s Nick Bilton and Baratunde Thurston is no exception - especially if you have ever heard about Snapchat and Ephemeral Media before, but don’t know what to make of it...

At 00:59:20 they are starting to talk about a NYT-article by Nick about „micro-celebrity “ Jerome Jarre and his huge success on Vine. During this segment the host Leo Laporte gets a quick intro to Snapchat plus the three discuss Ephemeral Media in general and Snapchat in particular.  

I would recommend to watch the whole episode, but if you are just interested in the Snapchat part, you can find that here.

Really interesting stuff...

The perfect Brand Video for just about Everything

Last month, Kendra Eash wrote a nice little text for McSweeney’s, which contains everything a generic brand video needs these days. Now, Dissolve.com (a provider of royalty free stock video footage) took the text, added a voice over and a couple of HD clips from their archive - which look great, but mean nothing. Perfect fit.

The result is something that looks all too familiar: 

Are you still paying your agency insane amounts of money to come up with something similar? Why??

/via Amos